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Fr. 22.02.2019   19:00->HAU Hebbel am Ufer (HAU2), Kreuzberg

Artist Talk zu 'LA PLAZA'

"LA PLAZA" entwirft eine impressionistische Landschaft, die den öffentlichen Raum als reduziertes Modell der heutigen Welt versteht, gestaltet mit Hilfe von Licht, Klang und einer ätherischen, geisterhaften Ästhetik. Der Platz steht dabei für einen Ort des Aufeinandertreffens von Menschen und Geschichte, kollektiven Erinnerungen und unbekannter Zukunft. Im Anschluss findet ein Artist Talk mit El Conde de Torrefiel statt.

1 In einer Welt, die sich mit rasantem Tempo selbst überholt, wird Realität immer subjektiver, emotional besetzt und undurchdringbarer. Foto © Luisa Gutiérrez
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Mit seinem Begleitprogramm schafft das HAU Hebbel am Ufer Orte des Kennenlernens, bringt Wissen und Expertise aus unterschiedlichen Disziplinen und Sektoren zusammen und ermöglicht den Zuschauer*innen und Künstler*innen neue Sichtweisen über die eigene Perspektive hinaus. Mit den Artist Talks bietet das HAU Hebbel am Ufer eine Plattform für den offenen Diskurs und verknüpft künstlerische Positionen mit der Stadt und ihren Bewohner*innen und Akteur*innen. Am Artist Talk nehmen Tanya Beyeler und Pablo Gisbert vom El Conde de Torrefiel teil.

Die Tickets für die Vorstellung von "LA PLAZA" ab 10,00 Euro sind an der HAU-Kasse im HAU2 oder online erhältlich. Der Eintritt für Artist Talk ist frei. https://hebbel-am-ufer.reservix.de/p/reservix/event/1291954?_locale=de

Karten-Telefon: 030/ 25 90 04 27
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Fr. 22.02.2019   19:00

wo: HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Hallesches Ufer 32, Kreuzberg, 10963 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

HAU Hebel am Ufer

Mit seinen drei Spielstätten HAU1, HAU2 und HAU3 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Tanz, Theater und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und theoretische Diskursveranstaltungen feste Bestandteile des Programms. Im HAU2 – der zweitgrößten Bühne des HAU-Kombinats – wurden u.a. die zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Produktionen „Testament“ von She She Pop und „Hate Radio“ vom IIPM uraufgeführt.Als 'aufregendstes Theater Deutschlands' (tip 02/2012) ist das HAU auch im internationalen Rahmen eine der wichtigsten und am weitesten vernetzten Bühnen. Internationale Kooproduktionen und Projekte der Berliner und (inter)nationalen Tanz- und Theaterszene werden hier entwickelt und gezeigt. Mit dem 'Tanz im August' richtet das HAU Hebbel am Ufer jährlich eines der renommiertesten Tanzfestivals Europas aus.

www.hebbel-am-ufer.de 

Über das Theater

LA PLAZA

Prägnant, brillant und unkonventionell: Das Theater von El Conde de Torrefiel sorgte in den letzten Jahren international für Beachtung. Die tragikomischen Arbeiten von Tanya Beyeler und Pablo Gisbert aus Barcelona, die zum ersten Mal 2017 am HAU waren, enthüllen eine Folge von absurden Tableaux Vivants, flankiert von Worten von unglaublicher Klarheit. Ihre neue HAU-Koproduktion “LA PLAZA” entwirft eine impressionistische Landschaft, die den öffentlichen Raum als reduziertes Modell der heutigen Welt versteht, gestaltet mit Hilfe von Licht, Klang und einer ätherischen, geisterhaften Ästhetik. Der Platz steht dabei für einen Ort des Aufeinandertreffens von Menschen und Geschichte, kollektiven Erinnerungen und unbekannter Zukunft. In einer Welt, die sich mit rasantem Tempo selbst überholt, wird Realität immer subjektiver, emotional besetzt und undurchdringbarer. Ein stetiger Konflikt herrscht zwischen der Sehnsucht nach dem Neuen und der Furcht vor dem Unbekannten. Von der unvorhersehbaren Zukunft eine Vorstellung zu erlangen, ist seit jeher ein großes Bestreben der Menschheit. Geschichten von dieser Suche zu erzählen, ist die Leidenschaft von El Conde de Torrefiel.  

Über das Theater

El Conde de Torrefiel

El Conde de Torrefiel aus Barcelona ist ein Projekt von Tanya Beyeler (* 1980 in der Schweiz) und Pablo Gisbert (* 1982 in Spanien). Als Theaterautor*innen, Musiker*innen, Performer*innen und Videokünstler*innen bewegen sich Beyeler und Gisbert mit ihren Arbeiten zwischen Literatur, bildender Kunst und Choreografie und versuchen, die Parameter der verbalen Sprache zu übersteigen. Sie beschäftigen sich mit der Vorstellung einer kommenden Zeitlichkeit, ausgehend von einer synchronen Analyse der Gegenwart, um so den Möglichkeiten des Heute auf die Spur zu kommen.

www.elcondedetorrefiel.com 

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