Performance + Artist Talk Südafrika Körper systemische Gewalt

Do. 06.06. 19:00->HAU Hebbel am Ufer (HAU3), Kreuzberg

Artist Talk zu 'Museum of Lungs'

In der Regie von Laila Soliman aus Kairo erzählt Hardy ihre Geschichte im gesellschaftlich-historischen Kontext Südafrikas. Sie thematisiert den Körper in Bezug auf ‚race‘, Geschlecht und die systemische Gewalt von Gesundheits- und Politiksystemen. Das anschließende Gespräch lädt zur Diskussion ein.

1 "Ich denke darüber nach, wie ähnlich die Worte der Gesundheitsbehörden denen der Politiker sind. Die ganze Sprache der Krankheit: Bakterien dringen ein, Fremdkörper im Blut und in den Lymphen, die straflos reisen, Zerstörung verbreiten." Foto © Guillaume Musset
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Das HAU Hebbel am Ufer steht für offenen Dialog und verknüpft künstlerische Positionen mit der Stadt und ihren Bewohner*innen. Es versteht sich als Labor, das globale Zusammenhänge und künstlerische Ausdrucksformen mit Fragestellungen einer sich wandelnden Gesellschaft verbindet. Nach den Vorstellungen finden regelmäßig moderierte Artist Talks mit Künstler*innen und Expert*innen statt, die an Aspekten der Vorstellung anknüpfen und das Publikum zum Gespräch einladen. Sie werden im Spielplan angekündigt, der Eintritt ist frei.

Die Tickets für die Vorstellung sind an der HAU-Kasse im HAU3 oder online erhältlich. Der Eintritt für Artist Talk ist frei. 

https://hebbel-am-ufer.reservix.de/p/reservix/event/1291954?_locale=de

Karten-Telefon: 030/ 25 90 04 27
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Do. 06.06. 19:00

wo: HAU Hebbel am Ufer (HAU3)
Tempelhofer Ufer 10, Kreuzberg, 10963 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

HAU Hebel am Ufer

Das HAU Hebbel am Ufer mit seinen drei Theatern HAU1, HAU2 und HAU3 steht für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und Theorie feste Bestandteile des vielseitigen Programms. Seit 2012 unter der Leitung von Annemie Vanackere und ihrem Team ist das HAU wichtigste Ankerinstitution für die Berliner Freie Szene und eines der profiliertesten internationalen Produktionshäuser. In dieser Funktion ist das HAU Gründungsmitglied des Bündnisses internationaler Produktionshäuser. Sowohl Koproduktionen und Gastspiele renommierter Künstler*innen und Gruppen aus aller Welt als auch Projekte der deutschen und lokalen freien Theater- und Tanzszene werden hier produziert und gezeigt. Für ausgewählte Künstler*innen übernimmt das HAU Artist Office das Produktions- und Touring-Management. Das HAU steht für Formate, Themen und Inhalte, die nicht selten weit über Berlin hinaus Aufmerksamkeit erregen und Impulse in andere Bereiche wie Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft geben. Festivals und thematische Schwerpunkte sind ebenso Teil des Programms wie der Houseclub, wo Künstler*innen, Jugendliche und Schüler*innen regelmäßig zusammenarbeiten. Das Begleitprogramm schafft mit Artist Talks, Einführungen für Gruppen und Kooperationsprojekten eine Vielzahl von Verbindungen. Mit “Tanz im August“ richtet das HAU Hebbel am Ufer zudem jährlich eines der renommiertesten Tanzfestivals in Europa aus.

www.hebbel-am-ufer.de/ueber-uns/profil/ 

Über die Performance

Museum of Lungs

“Museum of Lungs” basiert auf der persönlichen Geschichte der südafrikanischen Autorin und Performerin Stacy Hardy: Acht Jahre lang lebte sie mit einem undiagnostizierten Leiden, bis die Ärzte feststellten, dass sie an Tuberkulose erkrankt war. In der Regie von Laila Soliman aus Kairo erzählt Hardy ihre Geschichte im gesellschaftlich-historischen Kontext Südafrikas. Sie thematisiert den Körper in Bezug auf ‚race‘, Geschlecht und die systemische Gewalt von Gesundheits- und Politiksystemen. Zentrale Elemente bilden die Livemusik von den Musiker*innen Neo Muyanga und Nancy Mounir sowie eine Doppelgänger-Puppe von Stacy Hardy.

Über die Regisseurin

Laila Soliman

Laila Soliman arbeitet als Theaterautorin, Regisseurin und Dramaturgin. Sie studierte in Kairo und in Amsterdam. Laila Soliman war 2011 an den Demonstrationen auf dem Tahir-Platz während der Revolution in Ägypten beteiligt und engagiert sich auch darüber hinaus politisch in der Stadt. Mit ihren Stücken “Lessons in Revolting” und “No Time for art” thematisierte sie diese Revolution auf der Theaterbühne. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Ägypten, in Syrien, im Libanon und in verschiedenen europäischen Ländern gezeigt.

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