Theater/Tanz + Artist Talk Ballet Künstlerprekariat Slapstick Nature Theater of Oklahoma

Mi. 16.10.2019   20:00->HAU Hebbel am Ufer (HAU2), Kreuzberg

Artist Talk zu 'No President. A Story Ballet of Enlightement in Two Immoral Acts'

Das Nature Theater of Oklahoma, eine Gruppe ehemaliger Balletttänzer*innen, zeigt eine politisch-groteske Choreografie verschiedenster Einflüsse. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es einen Artist Talk und eine Buchpräsentation mit Florian Malzacher.

1 Foto © Heinrich Brinkmöller-Becker
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Nach zwei Jahren der Abwesenheit kehrt Nature Theater of Oklahoma ans HAU Hebbel am Ufer zurück – mit einer furiosen Choreografie, die verschiedenste Einflüsse aufnimmt und zu einer politisch-grotesken Arbeit vermengt: Ballett, Stummfilm, Slapstick, Spannungsübungen, tierische Beuteschemata und Modern Dance, begleitet von der Musik des “Nussknackers”. Das HAU Hebbel am Ufer steht für offenen Dialog und verknüpft künstlerische Positionen mit der Stadt und ihren Bewohner*innen. Es versteht sich als Labor, das globale Zusammenhänge und künstlerische Ausdrucksformen mit Fragestellungen einer sich wandelnden Gesellschaft verbindet. Nach den Vorstellungen finden regelmäßig moderierte Artist Talks mit Künstler*innen und Expert*innen statt, die an Aspekten der Vorstellung anknüpfen und das Publikum zum Gespräch einladen.

Die Tickets für die Vorstellung sind an der HAU-Kasse im HAU2 oder online erhältlich. Der Eintritt für den Artist Talk ist frei.

Englisch / Mit deutschen und englischen Übertiteln / 130 Min. 

Karten-Telefon: 030/ 25 90 04 27

wann: Mi. 16.10.2019   20:00

wo: HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Hallesches Ufer 32, Kreuzberg, 10963 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

HAU Hebel am Ufer

Mit seinen drei Spielstätten HAU1, HAU2 und HAU3 präsentiert das HAU Hebbel am Ufer aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Tanz, Theater und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und theoretische Diskursveranstaltungen feste Bestandteile des Programms. Im HAU2 – der zweitgrößten Bühne des HAU-Kombinats – wurden u.a. die zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Produktionen „Testament“ von She She Pop und „Hate Radio“ vom IIPM uraufgeführt.Als 'aufregendstes Theater Deutschlands' (tip 02/2012) ist das HAU auch im internationalen Rahmen eine der wichtigsten und am weitesten vernetzten Bühnen. Internationale Kooproduktionen und Projekte der Berliner und (inter)nationalen Tanz- und Theaterszene werden hier entwickelt und gezeigt. Mit dem 'Tanz im August' richtet das HAU Hebbel am Ufer jährlich eines der renommiertesten Tanzfestivals Europas aus.www.hebbel-am-ufer.de  

Über die Tanzperformance

No President. A Story Ballet of Enlightement in Two Immoral Acts

In einer Welt, in der der Kunst immer weniger Raum zugestanden wird, bleibt den beiden Schauspielern Mikey und Georgie nicht viel übrig, als mit Jobs bei einem Sicherheitsdienst ihre Brötchen zu verdienen. Ihr neuster Auftrag führt sie paradoxerweise zurück ins Theater: Sie sollen einen Vorhang bewachen – und das, was sich dahinter verbergen mag. Doch schon bald geraten die Dinge außer Kontrolle. Die Wachleute werden von einer rivalisierenden Sicherheitsfirma infiltriert, bestehend aus ehemaligen Balletttänzer*innen. Die Konkurrenz ist ihnen nicht nur künstlerisch überlegen, sondern auch schneller, billiger – und vor allem bereit, jeden Preis für diesen wichtigen Gig zu zahlen. Nach zwei Jahren der Abwesenheit kehrt Nature Theater of Oklahoma ans HAU Hebbel am Ufer zurück – mit einer furiosen Choreografie, die verschiedenste Einflüsse aufnimmt und zu einer politisch-grotesken Arbeit vermengt: Ballett, Stummfilm, Slapstick, Spannungsübungen, tierische Beuteschemata und Modern Dance, begleitet von der Musik des “Nussknackers”. 

Über die Performer*innen

Nature Theater of Oklahoma

Das Nature Theater of Oklahoma aus New York ist eine preisgekrönte Kunst- und Performancegruppe unter der Leitung von Pavol Liska und Kelly Copper. Seit „Poetics: a ballet brut“, ihrem ersten als Ensemble erarbeiteten Tanzstück, geht es in den Arbeiten des Nature Theater of Oklohoma um das, von dem wir nicht wissen, wie es funktioniert. Sie begeben sich gezielt in unmögliche Situationen und nutzen ihr Unwissen und ihr Unbehagen als Ausgangspunkt. Ihr Ziel ist die Schaffung einer beunruhigenden Live- Situation, die von allen Anwesenden höchste Präsenz verlangt. Sie greifen auf Readymade-Material aus der Umgebung zurück, auf vorgefundene Räume, zufällig mitgehörte Unterhaltungen und beobachtete Bewegungen. Durch extreme formale Eingriffe – und übermenschliche Anstrengung – erreichen sie mit ihrer Arbeit eine Veränderung in der Wahrnehmung der alltäglichen Realität, die sich über den Ort der Performance hinaus auf die Lebenswelt erstreckt. 

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