Tanz + besonderer Austauschformat Verlangen Männer/Frauen

Do. 01.06.2017   20:00->Acker Stadt Palast, Mitte

Eine Soziale Choreographie zu 'The Plague of Desire'

Jahman Davine hat eine Tanzperformance kreiert, die dazu anhält, Ansichten über Lust und Empathie sowie unsere gesellschaftlich automatisierte männliche Haltung gegenüber Frauen zu untersuchen. Nick-Julian Lehmann lädt das Publikum ein, sich den Fragen der Inszenierung interaktiv zu nähern.

1 ... Sturm von Gefühlen, Empfindungen und Ideen, welche das Motiv des Verlangens umgeben. Foto © Wenhui Zheng2 Nick-Julian Lehmann, Autor, Regisseur und Theaterpädagoge
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Eine choreographische Annäherung an die große Frage zwischen Ästhetik und Politik: Wer ist überhaupt das Publikum? Dafür bezieht sich das Format auf die Strategien und Methoden der Sozialen Choreographie*, die Bojana Cvéjic, Christine de Smedt und Ana Vujanovic im Rahmen ihrer Performance „Spatial Confession (on the question of instituting the public)“ entwickelt haben. Darin werden die Zuschauer*innen mittels eines choreographischen Skripts in die Lage versetzt, persönliche und politische Fragen in choreographische Bewegungsfolgen zu übersetzen. Dadurch entsteht nach und nach eine Soziale Choreographie, die das Publikum in seiner Zusammensetzung sichtbar werden lässt.

Die Tickets (8/10€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Format 'Eine Soziale Choreographie' können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf:
20:00 Vorstellung
im Anschluss an die Vorstellung: Wer hat Angst vor Publikum? Eine soziale Choreographie

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030/ 44 10 00 9
Karten per E-Mail: karten(at)ackerstadtpalast.de

wann: Do. 01.06.2017   20:00

wo: Acker Stadt Palast
Ackerstr. 169/170, Mitte, 10115 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Acker Stadt Palast

Der Acker Stadt Palast ist ein Ort, in dem etablierte Künstler und Newcomer sich begegnen, um zu experimentieren und zeitgenössische Diskurse zu reflektieren.Der Fokus, der erst 2012 gegründeten Spielstätte im Schokoladen in Mitte, liegt auf der Verbindung von zeitgenössischem Tanz und Neuer Musik. Der Acker Stadt Palast bietet der freien Szene neuartige Schnittstellen zwischen diesen Kunstformen. Darüber hinaus ist der Acker Stadt Palast neugierig auf die verschiedensten ästhetischen Formen des Tanzes und des Theaters.

www.ackerstadtpalast.de   

Über die Tanzperformance

The Plague of Desire

In einer Balance aus Momenten des Chaos und der Ordnung erforscht THE PLAGUE OF DESIRE einen verstörenden Sturm von Gefühlen, Empfindungen und Ideen, welche das Motiv des Verlangens umgeben.

In diesem Werk verkörpern, verspotten und vertiefen drei Tänzerinnen das einem Bewusstseinsstrom gleichende Geständnis eines jungen Mannes, der zwischen seinen tierischen Trieben, einer lähmenden Schuld und seinen Idealen der Empathie gefangen ist. Unter dem Einfluss von philosophischen und psychoanalytischen Theorien konstruiert Jahman Davine eine kathartische Tanz/Theater-Meditation, die dazu anhält, die eigenen persönlichen Beziehungen und vermeintlichen Ansichten über Lust und Empathie, sowie unsere gesellschaftlich automatisierte männliche Haltung gegenüber Frauen zu untersuchen.

Über den Performer

Jahman Davine

Die Produktionen des in Australien geborenen Theatermachers bewegen sich zwischen Chaos und Ordnung. Der Künstler nutzt Philosophie und Mythologie um Themen der sozialen Ideologie, Fantasie und Tabus zu untersuchen. Dabei versuchen seine Arbeiten die Reaktionen des Publikums mit Zeit und Raum zu verknüpfen. Durch das Unterstreichen von verschiedener Elementen - poetischem Text, visueller Kunst, Raumgestaltung, Farbe und Licht, Mythos und Musik - und die Verbindung dieser Elemente mit dem Körper des Performers will Davine ein Gesamterlebnis für das Publikum schaffen. Jahman Davine bemüht sich eine neue Form der performativen Künste zu definieren, die unabhängig von anderen Kunstformen ist und die von Notwendigkeit für tragische Feier, Rituale und Katharsis beeinflusst wird.  

www.jahmandavine.com

 

 

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