Monodrama mit Musik + Publikumsgespräch Aharon Appelfeld Flucht Immigration Sehnsucht nach Zuhause Aharon Appelfeld

Sa. 30.03. 20:00->ACUD Theater, Mitte

Gespräch zu 'Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen'

Die Geschichte eines minderjährigen Flüchtlings, der soeben den Holocaust und den Verlust seiner Familienangehörigen überlebte und seine Lebensrealität damit überbrückt, dass er nur noch schläft, um wenigstens im Traum mit seiner Familie zusammen zu sein. Nach der Vorstellung laden die Regisseurin Yael Schüler und der Schauspieler Adrian Winter zum Nachgespräch ein.

1 "Ich weigerte mich denen zu glauben, die sagten, wer mit der Eisenbahn wegfahre, der kehre nicht zurück. Wenn ich mich nur genügend anstrengen würde, dann würde ich euch bestimmt wieder finden."2 Mathieu Pelletier, Schauspieler
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Das ACUD Theater und die Regisseurin Yael Schüler laden nach der Vorstellung zum Austausch über das Gesehene ein. Yael Schüler spricht u.a. über den Entstehungsprozess des Stücks, über den Autor Aharon Appelfeld und über die Frage, inwiefern es legitim ist, Flüchtlinge, die den Holocaust überlebt haben, mit Flüchtlingen der heutigen Kriege in Verbindung zu bringen.

Die Tickets (8/12,00€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an Nachgesprächen können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane Besucher*innen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 


Ablauf 
20:00 Vorstellung (ca. 80 Minuten)
Im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030/ 44 35 94 97
Karten per E-Mail: theater(at)acud.de

wann: Sa. 30.03. 20:00

wo: ACUD Theater
Veteranenstr.21, Mitte, 10119 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltugnsort

ACUD Theater

 

Das ACUD Theater in Berlin-Mitte ist seit 1990 ein Ort für junges, innovatives und vielfältiges Theater, das den Brückenschlag zwischen Schauspiel, Tanz, Performing Art, Clownerie und Figurentheater erprobt. Es unterstützt als freie Bühne national und international die Theaterarbeit junger Gruppen und Solokünstler*innen. Das ACUD Theater organisiert Festivals, initiiert multikulturelle Begegnungen zu politischen Themen und ermöglicht experimentelle Gratwanderungen. Auf der Bühne mit 70 Plätzen finden jährlich ca. 120 Vorstellungen satt, davon zu 90% Neuinszenierungen, Erstaufführungen oder Uraufführungen. Es gibt außerdem Autorenlesungen in Originalsprache und politische Diskussionsforen, Workshops und Theatersport Veranstaltungen.

www.acud-theater.de 

Über das Stück

Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen

Ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling, der nach dem Krieg von den anderen Flüchtlingen mitgeschleppt wurde, auf verschiedenen Fahrzeugen, durch verschiedene Regionen, während er immer nur schlief. Sie nennen ihn "den schlafenden Jungen". Doch warum weigert er sich aufzuwachen? Was erlebt er im Schlaf? Wo befindet er sich während dessen? Was hat er mitzuteilen, wenn er aufwacht? Er hat überlebt- aber das bedeutet noch lange nicht, dass es für ihn vorbei ist. Aharon Appelfeld, der selbst den Holocaust als Jugendlicher überlebte, beschreibt auf wundersam universelle Weise, wie schwer es ist in der Gegenwart anzukommen und sich in der "Wirklichkeit" zurecht zu finden.

Über die Regisseurin

Yael Schüler

Yael Schüler: geboren 1983, studierte an der Ecole internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris theatrale Kreation. In Berlin absolvierte sie die Ausbildung zur Schauspielerin am Europäischen Theaterinstitut, und lernte Ausdruckstanz, Method Acting und Improvisations-Performance. Sie spielte u.a. in den Sophiensaelen, am Theater unterm Dach Berlin, am Neuen Theater am Bahnhof Arlesheim (CH) und am Acco Theatre Center (IL). Aktuell ist sie am Acud Theater in „Offside“ in der Inszenierung von Felix Goldmann zu sehen. Seit 2010 produziert sie als y-productions Theater-Projekte in Zusammenarbeit mit Theaterschaffenden, Musikern und bildenden Künstlern aus Deutschland, Israel, der Schweiz und Polen.

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