Theater + Nachgespräch Medea Rroma Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft

So. 09.09. 20:00->Theater Aufbau Kreuzberg, Mitte

Gespräch zu 'Medea Rromnja'

MEDEA RROMNJA durchforstet und hinterfragt den Mythos Medea. Das internationale Team um die beiden Regisseure Slaviša Markovic und Moritz Pankok schafft eine kraftvolle Performance, die Vorurteile gegen Rromnja offenlegt und nach einem selbstbewussten Umgang mit eigener Geschichte und Zukunft sucht. Das anschließende Gespräch lädt zur Diskussion ein.

1 Ich bin Medea. Die keine Heimat finden sollte, konnte, wollte. (...) Foto: tak2 Suzanne Jaeschke, Freie Dramaturgin und Kulturmanagerin
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Welche Hintergründe, Diskurse und Inhalte waren für 'Medea Rromja' entscheidend? Wie hat das aus Rroma und Nicht-Rroma bestehende Künstler*innen-Team zusammen gearbeitet und welche Auswirkungen hatte die Zusammenarbeit auf den Entstehungsprozess? Das anschließende Gespräch lädt Zuschauer*innen zum Austausch u.a. mit den beiden Regisseuren Slaviša Markovic und Moritz Pankok, der Dramaturgin Tina Turnheim und den Performer*innen ein.

Die Tickets (15/10/Sozialtickets an der Abendkasse 3€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.

Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf:
20:00 Vorstellung
im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch


Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030 - 505 67 000
Karten per E-Mail: info(at)tak-berlin.de

wann: So. 09.09. 20:00

wo: Theater Aufbau Kreuzberg
Prinzenstraße 85 F, Mitte, 10969 Berlin

Über den Veranstaltungsort

Theater Aufbau Kreuzberg

Die Künstlergruppen kainkollektiv (Bochum), suite42 (Berlin), France-Elena Damian (Berlin) und Anna Koch/Moritz Pankok (tak e.V. Berlin/Mülheim) leiten seit Anfang 2018 das Theater Aufbau Kreuzberg mit der gemeinsam artikulierten Idee, ein kollektives, kollegiales Leitungsmodell zu praktizieren, das sich als Modellversuch in der zwischen Stadttheater und Freier Szene geführten Diskussion über die Zukunft der Theaterstrukturen versteht. Gemeinsamer Schwerpunkt ist die transnationale Theaterarbeit mit Künstler*innen im In- und Ausland mit Blick auf Themen und Fragen der globalisierten Gesellschaften im 21. Jahrhundert, dazu werden Gäste ans Haus gebunden und auf vielen Ebenen die solidarische Öffnung in die Berliner Freie Szene der performativen Künste und der politischen Arbeit verwirklicht.

tak-berlin.de

Über das Theaterstück

Medea Rromnja

Ich bin Medea.
Die Frau auf dem Scheiterhaufen.
Die von Euripides zur Kindsmörderin gemacht wurde.
Medea, die FRAU IN DER REVOLTE.

Ich bin Medea.
Die keine Heimat finden sollte, konnte, wollte.
Die Frau, die alle begehrten, fürchteten, tot sehen wollten.
AUF DEN LIPPEN BLUT.

WIR SIND MEDEA: Rroma, an den Rändern der Städte. Bespuckt, bedroht, verjagt.
Vor uns unsere Kinder von Euch genannt Aussatz. Ihr nennt Euch das Volk und uns Barbaren.
DON’T TELL US WHO WE ARE!

MEDEA RROMNJA durchforstet und hinterfragt den Mythos MEDEA. Das internationale, aus Rroma und Nicht-Rroma bestehende Team eignet sich dabei Aspekte des Materials an, um eine kraftvolle Performance zu erschaffen, die nicht nur (unbewusste) Vorurteile offenlegt, sondern auch Rroma Ansatzpunkte für einen selbstbewussten Umgang mit der eigenen Geschichte und Zukunft bietet.

 

Über die Künstler*innen

Die Beteiligten

Regie: Slaviša Markovic, Moritz Pankok 
Bühne: Delaine Le Bas 
Dramaturgie: Tina Turnheim 
Produktionsleitung: Sabrina Apitz 
Musik: Flo Thamer 
Video: Matthias Schellenberger 
Theaterpädagogik: Anna Koch
Mit: Mihaela Dragan, Sakip Jusić, Estera Iordan, Delaine Le Bas, Ramona Rahimić, Theresa Selter, Dafni  Sofianopoulou, Estera Sara Stan, Tamara Weber, Luca-Zoé

MEDEA RROMNJA ist ein Produktion des tak Theater Aufbau Kreuzberg e.V., gefördert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, der Theresia Zander Stiftung und der Stiftung Kommunikationsaufbau.

 

 

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