Sprechtheater + Publikumsgespräch Flucht DDR Heimatlosigkeit

Sa. 20.10. 20:00->THEATER UNTERM DACH, Prenzlauer Berg

Gespräch zu 'Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht weiten Strecke'

Eine Mutter trifft ihre vier Töchter viele Jahre nach der gemeinsamen Ausreise aus der DDR. In Rückblicken wird erzählt, wie sie damals mit Angst, aber auch mit großen Hoffnungen dem Neuanfang in Westen entgegenblickten. Mit den Schauspielerinnen Franziska Hoffmann, Meda Gheorghiu-Banciu, Anja Lechle, Nadine Nollau, Eléna Weiß und dem Regisseur Stephan Thiel sprechen wir über die besondere Perspektive des Stücks auf die aktuelle „Flüchtlingsdebatte“.

1 Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen. Foto © Marcus Lieberenz2 Susanna Quandt, Theaterpädagogin
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Was passiert, wenn Menschen mit unterschiedlicher Prägung lernen müssen, miteinander zu leben? Wie kommt es, dass das Gefühl der Heimatlosigkeit und Fremdheit trotz Integration bestehen bleiben kann? Damals wie heute sind es die gleichen Fragen - über die im Anschluss an die Vorstellung mit Künstler*innen diskutiert werden kann.

Die Tickets (8/12€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf:

20:00 Vorstellung

im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch
Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030/ 902 95 38 17

wann: Sa. 20.10. 20:00

wo: THEATER UNTERM DACH
Danziger Straße 101 / Haus 103, Prenzlauer Berg, 10405 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Das Theater unterm Dach

Das Theater unterm Dach präsentiert ein vielfältiges Kunstangebot auf dem Gebiet des Sprechtheaters. Unzählige Aufführungen, darunter Ur- und deutsche Erstaufführungen sowie Klassikeradaptionen wurden bisher gezeigt. Themenoffen und ausschließlich vom Kriterium hoher Professionalität theatraler Arbeit bestimmt, präsentiert das Theater seinen Spielplan als Repertoirebespielung aus den am Haus in Koproduktion entstandenen Projekten freier Gruppen. Das Jahresprogramm setzt sich aus Inszenierungen bereits geförderter Regisseure und Regisseurinnen, sowie neu vorzustellender Künstler und Künstlerinnen zusammen. Zahlreiche Preise und Einladungen zu Festivals sind Ausdruck kontinuierlicher und qualitätsvoller Arbeit.

www.theateruntermdach-berlin.de  

Über das Theaterstück

Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht weiten Strecke

Eine Mutter trifft ihre vier Töchter viele Jahre nach der gemeinsamen Ausreise aus der DDR. In Rückblicken wird erzählt, wie sie damals mit Angst, aber auch mit großen Hoffnungen dem Neuanfang in Westen entgegenblickten. Sie ringen mit ihren bis heute andauernden Versuchen, Träume und Ideale eines besseren Lebens mit der Realität in Einklang zu bringen. 

Henriette Dushe betrachtet in ihrem Stück die aktuelle „Flüchtlingsdebatte“ aus einer besonderen Perspektive: Auch Deutsche sollten wissen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein. Während des 2. Weltkrieges und Ende der 80er Jahre flüchteten Deutsche nach Deutschland - und stießen dabei zum Teil auf heftige Ablehnung.

Über den Regisseur

Stephan Thiel

Geboren 1970 in Leipzig. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig, Schauspielstudio am Theater Chemnitz, Diplom 1996. 1996-99 Engagement am Theater Junge Generation Dresden. Seit 1999 freischaffend, u.a. Theater Erlangen, Komödie Dresden, Staatsschauspiel Dresden, Theaterhaus Jena, Theater unterm Dach Berlin, Ballhaus Ost Berlin, Sophiensaele Berlin, Theater Magdeburg... Seit 2003 Arbeit als Regisseur.

 

 

 

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