Tanz + Musik + Gespräch Sexualität Georgien Tradition & Experiment

Di. 05.12. 20:00->Ehemaliges Stummfilmkino Delphi, Weißensee

Gesprächsrunde zu 'More than one species'

Die georgisch-deutsche Koproduktion von Takako Suzuki, Matthias Müller, Salomé Jashi widmet sich der manifestierten und zugleich verborgenen Sexualität in der georgischen Kultur und untersucht die Wahrnehmung des menschlichen Körpers, seine Freiheiten und Zwänge während der letzten Jahrzehnte dieses Landes. Das anschließende Gespräch lädt zum Austausch mit Künstler*innen ein.

1 Ein Dialog über die in der georgischen Kultur manifestierte und zugleich verborgene Sexualität... Foto © Nata Sopromadze2 Julie Piérart , Freie Journalistin
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Die Tänzer und Musiker kommen sowohl aus der traditionellen sowie der experimentellen Tanz- und Musikszene. Sie bringen ihre Erfahrung ein, um eine Installation zu schaffen, in welcher der Arbeitsprozess durch persönliche Interviews, Mythen, Legenden und Bilder aus der bildenden Kunst und dem realen Leben inspiriert wird. Im Anschluss an die Deutschlandpremiere sprechen wir mit den Mitwirkenden Künstler*innen über die Entstehung des Stücks sowie das Projekt, das darauf abzielt, Georgiens jüngste Geschichte der Sexualität zu reflektieren.

You can now reserve tickets (10/15€) including free admission to the introduction directly through Theater Scoutings! (up to 1 day before the performance)
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You are also certainly welcome to simply come by on the day of the performance, but we are unable to guarantee that tickets will be available. 

Schedule:
8:00 pm – Performance

after the show ca. 9:30 - Artist Talk 

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Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Di. 05.12. 20:00

wo: Ehemaliges Stummfilmkino Delphi
Gustav-Adolf-Straße 2, Weißensee, 13086 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Das ehemalige Stummfilmkino Delphi

Das ehemalige Stummfilmkino Delphi wird als internationales Zentrum für Kunst und Kultur wiedererweckt, als ein Veranstaltungsort wo ein vielfältiges Spektrum sein zu Hause findet: Theater, Tanz, Oper, Konzert, Performance, Forum, Ausstellung, Film und viele Hybrid-Projekte, die irgendwo dazwischen liegen. Als Produktions- und Performance-Raum bietet das Haus einen einzigartigen und außergewöhnlichen Rahmen, mit exzellenter Akustik für Live-Darbietungen und einer atemberaubenden Ästhetik. Er lädt Künstler ein ihre Ideen zu entfalten, oder auch als Muse für neue Konzepte dienen. Zweifellos ist es ein Ort für die freie Szene, aber auch große Institutionen werden von den Möglichkeiten des Delphi angezogen. Von der Transmediale über die Berlinale, Fashion Week Berlin oder auch Hollywood präsentieren sich hier. 

ehemaliges-stummfilmkino-delphi.de

Über das Stück

More than one species

'More than one species' ist ein Dialog über die in der georgischen Kultur widmet sich der manifestierten und zugleich verborgenen Sexualität in der georgischen Kultur. Das Stück ist Teil des Cross-Plattform-Projektes „The Mysterious Georgian Body“ von Salomé Jashi. Mit verschiedenen künstlerischen Aktivitäten zielt das Projekt darauf ab, Georgiens jüngste Geschichte der Sexualität zu reflektieren. Die Uraufführung erfolgte am 20.Juni 2017 Tiflis, Georgien.

'More than one species' ist eine georgisch-deutsche Koproduktion, produziert von Indigo Publishing mit Unterstützung des Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts, des Georgischen Ministeriums für Kultur und Denkmalschutz, der Gemeinde Tiflis, Frauenfonds Georgien, BetterFly Advertising, in Partnerschaft mit dem South Caucasus Contemporary Dance and Experimental Art Festival Tiflis. Das Stück ist Teil des Deutsch-Georgischen Jahres 2017.

Über die Künstler*innen

Takako Suzuki, Matthias Müller, Salomé Jashi

Takako Suzuki wurde 1965 in Nara / Japan, geboren. Sie begann ihre Tanzausbildung 1986 bei Anzu Furukawa (JP) in Tokyo und an der HBK Braunschweig. Seit 1992 arbeitet sie mit Sasha Waltz (DE) in Berlin und ist seither an sämtlichen Produktionen der Tanzcompagnie „Sasha Walz & Guests“ beteiligt. In Ihren eigenen Arbeiten wählt Takako Suzuki multidisziplinäre Ansätze und arbeitet mit verschiedenen Musikern.

Matthias Müller begann das Posaunenspiel im Alter von zehn Jahren im örtlichen Posaunenchor. Später studierte er Jazzposaune an der Folkwang Hochschule in Essen und beschäftige sich in in dieser Zeit erstmals mit vollkommen frei improvisierter Musik. Neben der Improvisierten Musik tritt Müller auch als Interpret von Neuer Musik sowie als Komponist und Interpret von Theatermusik in Erscheinung. Konzertreisen und Festivals führten ihn nach Afrika, Asien, Nordamerika und diverse europäische Staaten. Mit seinen eigenen Projekten hat er bisher mehr als 30 CDs und LPS auf international bekannten Plattenlabels veröffentlicht.

Salomé Jashi [Georgien, 1981] ist eine preisgekrönte Dokumentarfilmerin. Ihre Filme wurden bei zahlreichen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet. Salomé lebt zwischen Tbilisi und Berlin.

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