Hausführung Geschichte Historisches Gebäude Rosa Luxemburg Sascha Waltz

Fr. 01.12. 17:00->Sophiensæle, Mitte

Hausführung durch die Sophiensæle

Von Revolutionären über Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs und Arbeiter in der DDR bis hin zur Übernahme durch freie Künstler_innen nach der Wende: die Hausführung bringt dem Publikum die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle näher, die die Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert auf faszinierende Weise spiegelt.

1 Der Festsaal, Sophiensaele. Foto: © Daniel Kovalenko
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Mit der Nutzung durch die Berliner Arbeiterbewegung begann die für das Haus eine bedeutungsvolle politische Zeit. In den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Gebäude als Versammlungsort der revolutionären Linken genutzt, unter anderem sprachen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg hier. Während der NS-Zeit arbeiteten holländische Zwangsarbeiter im Festsaal an der Herstellung von NS-Flugblättern, in der DDR wurden die Räumlichkeiten vom Maxim-Gorki-Theater als Werkstätten genutzt. Im Herbst 1996 wurden die Sophiensæle schließlich mit der Uraufführung von Sasha Waltz' Erfolgsstück Allee der Kosmonauten eröffnet und haben sich seitdem zu einer der wichtigsten Produktions- und Spielstätten der freien Berliner Tanz-, Theater und Performanceszene entwickelt.

Die Tickets (5€) für die Hausführung können telefonisch reserviert werden. Spontane Besucher_innen sind ebenfalls herzlich willkommen!

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6

wann: Fr. 01.12. 17:00

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

 

 

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