Tanz + Live-Beschreibung und Tastführung für blinde und sehbehinderte Menschen + Normative Zwänge Queer Theory Disability Studies

So. 23.06. 18:15->Sophiensæle, Mitte

Live-Beschreibung und Tastführung für blinde und sehbehinderte Menschen zu 'Glory'

12 Jahre nach seiner Tanztage-Premiere kehrt das Bessie-Preis-prämierte Stück des Choreographen Jeremy Wade zurück an die Sophiensæle und erforscht in überarbeiteter Version die Schnittstelle von Queerer Theorie und Disability Studies. Eine Tastführung vor der Show und eine Live-Beschreibung der Vorgänge machen das Bühnengeschehen den blinden und sehbehinderten Menschen wahrnehmbar.

1 Foto © Dieter HArtwig
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Die Live-Beschreibung ermöglicht Menschen mit Sehbehinderung den Zugang zu den visuellen Elementen einer Vorstellung: Bewegung, Gesten, Mimik, Bühnenbild, Kostüme und Requisiten werden geschildert. Über drahtlose Kopfhörer ist live eine Beschreibung der Vorgänge auf der Bühne zu hören. Teil des Angebots ist eine Tastführung jeweils 75 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Der Bühnenraum wird erkundet, Requisiten und Kostüme können ertastet werden. Die Performer*innen machen Bewegungsqualitäten fühlbar und beschreiben sich selbst.

Audiodeskription und Haptic Access Tour sind für blinde und sehbehinderte Menschen im Ticketpreis enthalten. 

Die Tickets für die Vorstellungen (15/10€) sind online und an der Theaterkasse erhältlich.

Ablauf:
18:15 Uhr - Haptic Access Tour
19:30 Uhr - Vorstellung

Bei Bedarf bieten die Sophiensæle für blinde und sehbehinderte Personen in Kooperation mit Berlin für Blinde/Förderband e.V. einen Abholservice an. Weitere Informationen und Anmeldungen unter: 030 - 27 89 00 34.

 

 

 

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: So. 23.06. 18:15

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. KünstlerInnen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. 

www.sophiensaele.com     

Über die Tanzperformance

Glory

In einem spannungsgeladenen Duett durchleben zwei Tänzer die Brutalität, die Normen auf ihre Körper ausüben. Zwischen Ekstase und Kollaps baut sich eine Energie auf, die alles zu erschüttern droht. 12 Jahre nach seiner Tanztage-Premiere kehrt das Bessie-Preis-prämierte Stück zurück an die Sophiensæle und erforscht in überarbeiteter Version die Schnittstelle von Queerer Theorie und Disability Studies. In seiner schonungslosen Verletzlichkeit setzt "Glory" dabei eine schwelende, subversive Kraft frei.

Über den Choreografen

Jeremy Wade

Jeremy Wade ist Tänzer und Choreograf und schloss im Jahr 2000 die School for New Dance Development in Amsterdam ab. Als wichtige Erfahrung bezeichnet er auch die Jahre intensiven Night-Clubbings in der New Yorker Gay-Szene. Die Premiere seines ersten abendfüllenden Stücks "Glory " findet 2006 am Dance Theater Workshop in New York statt. Für das Duett erhält er den New York Bessie Award. Seit 2006 lebt und arbeitet Jeremy Wade in Berlin, wo er sich zum ersten Mal ganz dem Choreografieren widmen kann.

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