Performance + Austausch Feminismus Sexualitäten

Mi. 29.05. 19:30->Sophiensæle, Mitte

PAF Special: Kartographie zu 'Oh My'

In der Performance "Oh My" experimentieren Henrike Iglesias mit Pornografie als Empowerment-Strategie und begeben sich auf die Suche nach alternativen, queeren, feministischen und phantastischen Bildern für das eigene Begehren. Nach der Vorstellung lädt David Vogel Zuschauer*innen ein, den Bühnenraum mit eigenen Eindrücken zu erkunden.

1 Foto: Paula Rei Àig2 David Vogel, Theaterpädagoge
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Die Zuschauenden haben nach der Aufführung die Möglichkeit, den Bühnenraum zu erkunden und diesen mit ihren auf Klebezetteln notierten Gedanken, Erinnerungen und Fragen zu vermessen. Es entsteht eine gemeinsame Kartographie der individuellen Aufführungserlebnisse. Im Anschluss findet ein Gespräch statt.

Das Stück wird im Rahmen des Performing Arts Festivals gezeigt.
Informationen zu den Tickets (15 €, ermäßigt 10 €) sind auf der Webseite des Festivals zu finden. Die Teilnahme am Format 'Kartographie' ist kostenlos.

Ablauf:
19:30 Uhr Vorstellung (Dauer: 1.10 h)
im Anschluss an die Vorstellung, ca. 20:45: Kartographie

 

 

 

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6

wann: Mi. 29.05. 19:30

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. KünstlerInnen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. 

www.sophiensaele.com     

Über die Performance

Oh My

Willkommen am feministischen Pornofilm-Set! Nachdem sie in GRRRRRL die produktive Kraft der Zerstörung ausgelotet haben, experimentieren Henrike Iglesias jetzt mit Pornografie als Empowerment-Strategie. Warum ist in unserer hochsexualisierten Welt vor allem die weibliche* Sexualität immer noch so stark von Schuld, Scham und Schweigen geprägt? Warum wusste bis vor kurzem niemand, wie die Klitoris wirklich aussieht? Warum dürfen manche ficken und andere werden immer gefickt? Wer darf im Patriarchat Objekt und wer Subjekt sein? Sie machen sich auf, ihre eigenen Sexualitäten zurückzuerobern, und begeben sich auf die Suche nach alternativen, queeren, feministischen, ausufernden, abwegigen, fantastischen Bildern für das eigene Begehren. Sie hinterfragen dabei Sprachlosigkeit und Scham, mit dem Ziel, den eigenen Körper endlich stolz zu bewohnen. Alle können kommen. Aber niemand muss kommen.

Über die Künstler*innen

HENRIKE IGLESIAS

HENRIKE IGLESIAS ist ein vierköpfiges Autorinnen- und Performerinnenkollektiv in Berlin und wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth in Hildesheim gegründet. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären über das Persönliche zum Politischen. Pop und Feminismus sind Konstanten in ihrer Arbeit. Mit ihrem Debüt Wir kommen nicht aus dem Showbiz (auch wenn man das vielleicht denken könnte) gewannen sie 2013 den Publikumspreis beim 100° Berlin Festival der Sophiensæle. 2014 entstand I can be your hero Baby in der Residenz des Schauspiel Leipzig. Seitdem arbeiten sie kontinuierlich an den Sophiensælen. Im Rahmen des Festivals The Future is F*E*M*A*L*E* entwickelten sie das Workshop-Format The Academy (2017).

https://henrikeiglesias.com/

 

 

 

 

 

 

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