Theater + Gespräch Revue-Show Europa Dystopie Utopie

Fr. 02.12.2016   20:30->Ballhaus Ost, Prenzlauer Berg

Publikumsgespräch zu 'Bye Bye Babel'

'Bye Bye Babel' ist ein Zerrspiegel der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Realität in Europa und oszilliert zwischen düsterer Dystopie und hoffnungsvoller Utopie. Nach der Vorstellung kommen wir mit den Mitglieder des Künstlerkollektivs PENG! Palast ins Gespräch und befragen sie zu ihren Erwartungen an die Theaterkünste.

1 Ist Europa noch zu retten? Foto: © Rob Lewis2 Suzanne Muller-Jaeschke, Freie Dramaturgin und Kulturmanagerin
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PENG! Palast lässt in seiner Theaterarbeit die Grenzen zwischen dem Echten und Unechten verschwimmen. Dabei versuchen sie die Zuschauer*innen in eine Situation zu bringen, in der sie nicht mehr sicher sind, welcher Quelle das Behauptete entspringt. Mit welchen Mitteln arbeiten dabei die Künstler*innen? Aus welchen Quellen entnehmen sie ihr Bühnenmaterial? Darüber unterhalten wir uns mit PENG! Palast im Anschluss an die Vorstellung. (Hinweis: Am 30.11. / 02.12. /3.11 findet jeweils um 18 Uhr das Spiel 'Eurotopia!' statt. Die Teilnahme am Spiel ist kostenlos und wird allen Besucher*innen empfohlen. Um Anmeldung für 'Eurotopia!' unter eurotopia@pengpalast.ch wird gebeten).

Die Tickets (10/15€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de. 
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 

Ablauf

18:00 Spiel 'Eurotopia!' (ist kostenlos und wird allen Besucher*innen empfohlen. Anmeldung unter eurotopia(at)pengpalast.ch)
20:30 Vorstellung

im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch
Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030/ 44 03 91 68
Karten per E-Mail: karten(at)ballhausost.de

wann: Fr. 02.12.2016   20:30

wo: Ballhaus Ost
Pappelallee 15, Prenzlauer Berg, 10437 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Das Ballhaus Ost

Das Ballhaus Ost ist eine Spielstätte für freies Theater, Performance und Tanz. Beheimatet in der 1907 erbauten ehemaligen Feier- und Versammlungshalle der Freireligiösen Gemeinde zu Berlin, versteht sich das Haus in der Pappelallee 15 im Prenzlauer Berg als Kooperationshaus für Gruppen und Künstler aus sämtlichen Sparten der darstellenden Kunst. Als Experimentierbühne für unterschiedlichste Formen zeitgenössischen Theaters lädt das Ballhaus Ost dazu ein, neue Wege der künstlerischen Auseinandersetzung mit heutiger Lebenswirklichkeit zu erleben und zu entdecken. Dabei finden Zusammenarbeiten sowohl mit etablierten Gruppen und Künstlern als auch mit bislang weniger bekannten Akteuren der freien Szene statt.

 

 

 

 

 

www.ballhausost.de 

Über die Performance

Bye Bye Babel

Ist Europa noch zu retten? Und ist überhaupt jemand daran interessiert? Ist die Idee Europa noch mehrheitsfähig? Das Schweizer Performer-Kollektiv PENG! Palast – erweitert durch eine ungarische Tänzerin, eine griechische Schauspielerin und einen deutschen Bühnenbildner – redet und tanzt in einer Revue auf einer endzeitlich-dekadenten Bühne und philosophiert über eine mögliche Zukunft Europas.

Parallel zu den Aufführungen von BYE BYE BABEL werden in dem utopischen Spiel EUROTOPIA! gemeinsam mit interessiertem Publikum neue Ideen für Europa gesucht. Lässt sich unser Kontinent neu denken? Kann es angesichts der aktuellen Entwicklungen kollektive Gefühle geben, die nicht auf Angst und Nationalismus beruhen? 

Über das Kollektiv

PENG! Palast

PENG! Palast wurde 2008 von Dennis Schwabenland und Benjamin Spinnler in Bern gegründet. Seit 2009 gehört auch Christoph Keller als festes Mitglied zur Gruppe. PENG! Palast verfolgt in seiner Theaterarbeit einen fiktionalen und einen nicht-fiktionalen Ansatz. Die Gruppe interessiert sich für die Stellen, in welchen glaubwürdiges, authentisches Spiel aufhört und in vorgetäuschte, manipulative Szenen übergeht. Das Ziel ist die Zuschauer in eine Situation zu bringen, in der sie nicht mehr sicher sind, welcher Quelle das Behauptete entspringt. Das Spiel der Gruppe basiert auf persönlichen und politischen Hintergründen. Theater zu machen heisst für sie, repräsentativ für Menschen oder Gruppen einzustehen und zu versuchen, ihr Theater auf einen persönlichen, sozialen und privaten Raum hinunterzubrechen. Wichtige Elemente sind dabei die Improvisation sowie Spielsituation, in welchen aus dem Moment heraus reagiert werden muss. Ein wichtiger Teil davon ist die Partizipation des Publikums.

www.pengpalast.ch 

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