Theater + Publikumsgespräch Tragikomödie unerfüllte Beziehungen Überlebenskampf

Fr. 02.12.2016   20:00->Theater im Kino (Süd), Friedrichshain

Publikumsgespräch zu 'Die Intransit'

In dem Stück, das auf dem Hörspiel von Fred von Hoerschelmann 'Das Schiff Esperanza' basiert, dreht sich alles um das Unerfüllte in Beziehungen und Hoffnungen. Die Zuschauer*innen begleiten die Protagonisten bei ihrer Suche nach Hoffnung, Liebe, einem neuen Leben und sind eingeladen, im Anschluss an die Vorstellung, sich in die Themen des Stücks zu vertiefen.

1 "Manchmal komme ich mir vor wie die höhere Gerechtigkeit persönlich." Auf dem Foto v.l.: Leon Imeri, Lisa Werthmann, Julia Klein. Foto: © Esteban Castro2 Kerstin Reichelt, Regisseurin und Produktionsdramaturgin3 Paul Marwitz, Dramaturg, Künstlerischer Leiter tik-Theater im Kino e.V.
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Das Gespräch findet im Anschluss an die Vorstellung zusammen mit dem Regisseur und den Darsteller*innen statt. Die Frage nach der Heimatsuche, dem Einsatz ein neues Leben zu beginnen, aber auch nach Moral und Schicksal sind es über die wir zusammen mit dem Publikum nachdenken wollen. Wie groß ist die Abhängigkeit von Hilfe und wie groß das Vertrauen, wenn man doch die Hoffnung auf ein Unabhängiges Leben hegt?

Die Tickets (4/7€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf
20:00 Vorstellung
im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch


Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

wann: Fr. 02.12.2016   20:00

wo: Theater im Kino (Süd)
Boxhagener Strasse 18, 2. Hinterhof/ 3. Etage , Friedrichshain, 10245 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Theater im Kino (Süd)

Das Theater im Kino Süd in der Boxhagener Straße wird seit 1998 bespielt und ist neben dem TiK Nord der größere der beiden Spielstätten des tik-Theater im Kino. Das TiK versteht sich als ein Verein mit dem Schwerpunkt Theater, jedoch auch als Verein im Kiez: hier in Berlin-Friedrichshain, wo das TIK vor über 50 Jahren in einem ehemaligen "Flohkino" gegründet wurde, daher der Name "Theater im Kino". Viele der ehemaligen jugendlichen Darsteller sind inzwischen an großen Theatern engagiert oder besuch(t)en staatliche Schauspielschulen ... Eine "Talentschmiede" - das soll und wird das TIK auch bleiben. Der Theater im Kino e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel setzt, seine Spielstätten zu künstlerischen Zentren des Berliner Stadtbezirks Friedrichshain/Kreuzberg zu gestalten. 

www.theater-im-kino.de

Über Stück

Die Intransit

Thematisch sind viele Motive von Rainer Maria Rilke und dessen Auseinandersetzung mit dem Gefühl Liebe in das Stück eingearbeitet. So ergab sich auch der Titel des Stückes: "Die Intransit" ("Intransitive Liebe"). Alles dreht sich um das Unerfüllte in Beziehungen und Hoffnungen. Auch der schönste Moment ist nur einmalig und was kommt dann? Gibt es ein zurück? Ist die endlich erfüllte Hoffnung das hoffen wert gewesen? Wie hoch ist der Preis? Und.. was ist ein Menschenleben wert? Wie kann es sein, dass Menschen über das Leben anderer Menschen bestimmen? Die Charaktere werden gezwungen das richtige Maß zwischen Selbsterhaltung und Nächstenliebe zu finden.

Über den Regisseur

Constantin Gieseler

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