Theater + Publikumsgespräch #metoo Gewalt gegen Frauen* Empowerment

Sa. 16.11. 20:30->TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG , Kreuzberg

Publikumsgespräch zu 'Missing Ms N.N.'

'Missing Ms N.N.‘ ist eine künstlerische Aufarbeitung der Traumata, die sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt erzeugen. Eine Einladung aufzustehen, die Stimme zu erheben, sich die Ermächtigung anzueignen, die aus der Kraft entsteht, die allen Überlebenden gemeinsam ist.

1 Foto © © Ronald Spratte2 Mathieu Pelletier, Schauspieler
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Alle drei Mitglied von TsaDiEli werden an Publikumsgespräch teilnehmen. Die Zuschauer*innen können ihre Meinungen und Gefühle über das Stück und darüber hinaus austauschen. Da wir mit "Missing Ms N. N." auf die Tour gehen möchten, werden wir an weitere Versionen arbeiten. Das Publikumsgespräch wird auf jedem Fall ein Bestandteil sein, daher ist uns ebenfalls wichtig, mit Theaterscouting gemeinsam diese Form auszuprobieren.

Die Tickets (Sliding Scale 5 - 10€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an der Gesprächsrunde können Sie auch direkt über Theaterscoutings Berlin reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.d und info(at)tatwerk-berlin.de

 

Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

 

Ablauf: 

20:30 Vorstellung

Im Anschluss: Gesprächsrunde

 

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: info(at)tatwerk-berlin.de

wann: Sa. 16.11. 20:30

wo: TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG
Hasenheide 9, Gewerbehof - 2. Hinterhof, Aufgang 1, 3. OG, Kreuzberg , 10967 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

TATWERK| Performative Forschung

Das TATWERK| Performative Forschung ist eine Produktionsstätte und Studio der Performativen Künste. Die Recherche und künstlerische Arbeit fokussiert sich auf Bereiche des Physischen Theaters, des Tanzes, der Performance und der Interdisziplinarität. 

https://tatwerk-berlin.de/de/ 

Über das Theaterstück

Missing Ms N.N.

Eine Frau steht allein auf der Bühne. Sie ist alle und niemand. Sie hat keinen Namen. Sie wird immer wieder mit unterschiedlichen Namen angesprochen: Annika, Bitch, Girl, Mama, Schlampe, Token…Sie steht da, in der Mitte eines leeren Raumes, und versucht sich den Raum, die Bühne, für sich zurück zu erobern. Sich wieder ins Zentrum ihres eigenen Lebens zu stellen.Schafft sie das? Wird sie scheitern? Wie toxisch ist diese Gesellschaft gegenüber allen Ms*? Hat sie überhaupt noch eine Zukunft? Ist ein Happy End möglich?„Missing Ms N.N.“ ist eine künstlerische Aufarbeitung der Traumata, die sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt erzeugen. Eine Einladung aufzustehen, die Stimme zu erheben, sich die Ermächtigung anzueignen, die aus der Kraft entsteht, die allen Überlebenden gemeinsam ist.Missing Ms N.N. entsteht als Stückentwicklung in kollektiver Arbeit und ist die erste Produktion von TsaDiEli. Mit unserer demokratischen Arbeitsweise möchten wir erreichen, dass Arbeitsstrukturen in dieser Form im Bereich Theater etabliert werden.Missing Ms. N.N. wurde durch die freundliche Unterstützung von TATWERK | Performative Forschung, Theaterhaus Mitte und Rolands Kürt ermöglicht.

Über das Theaterkollektiv

TsaDiEli

Das Theaterkollektiv TsaDiEli besteht aus Frederika Tsai, Davide Di Palo sowie Hannah Elischer. Sie haben alle Verbindungen mit Schwabenland und sich 2018 wieder in Berlin gefunden. Sie haben jeweils in der deutschen Theaterlandschaft lange gearbeitet und sich nicht zum System gehören gefühlt. Aus dem Stillstand "Anders sein" ist ein aktive Bewegung "Gemeinsam kreieren" entstanden. Als Name haben sie TsaDiEli ausgesucht, er ist nicht nur die Zusammensetzung ihrer Namen, sondern auch durch den Klang ihre Nichtkategorisierbarkeit in dieser Gesellschaft markiert."Missing Ms N. N." ist das erste Stück, das sie als Kollektiv präsentiert. Als Kollektiv werden sie sich weiter auf sozialkritische Themen konzentrieren, die Darstellungsformen werden jedoch immer wieder verändern und erneuern. Die taiwanesisch-deutsche Regisseurin, Produzentin und Performerin Frederika Tsai, lebt in Berlin und arbeitet überall. Zuletzt hat sie „Poseur“ am English Theater Berlin während Expo 2019 gezeigt, eine Solo-Performance über die Identitätssuche nach dem Trauma von Revenge Porn und Cyberstalking. Interdisziplinäre Arbeit interessiert sie sehr und somit hat sie im Juli 2019 eine Ausstellung „NICHTS“ mit fünf anderen Medienkünstler*innen im Rahmen von Creative Places in Ückerdorf, Gelsenkirchen realisiert.www.frederikatsai.deDer italienische Regisseur und Dramaturg Davide di Palo lebt in Berlin und arbeitet überall. Zurzeit arbeitet er als Ideengeber sowie Organisator für „Theatre Methods in European Exchange Context“: Ein Training, der im Oktober 2019 in Turin, Italien, stattfindet. Die Teilnehmer*innen aus neun Staaten werden zusammenarbeiten und Strategien für eigene Arbeit entwickeln. Er gründete mit anderen Theaterpädagog*innen gemeinsam den Verein „Common Ground e. V.“ und engagiert sich für Menschenrechte und intersektionalen Feminismus.zenobiatheater.wordpress.com/davide-di-paloDie deutsche Schauspielerin Hannah Elischer lebt in Berlin und arbeitet deutschlandweit. Sie experimentiert gerne und arbeitet oft interdisziplinär: Sie spielt auf der Bühne sowie in Filmproduktionen. Sie agiert im Musiktheater, im Musical, aber auch im Sprechtheater. Ihr Experiment führt sie ins Puppen- und Objekttheater: Ab Herbst wird sie Ihr Wissen an der Hochschule für Schauspiel „Ernst Busch“ vertiefen. www.theapolis.de/de/profil/hannah-elischer

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