Trash theatre performance + Publikumsgespräch Männlichkeit Maskentheater

Do. 05.09. 20:00->ACUD Theater, Mitte

Publikumsgespräch zu 'On Animals'

'On animals´ setzt sich mit dem Zerfall von Männlichkeit auseinander. Das Nachgespräch lädt die Zuschauer*innen dazu ein, sich mit den beiden Figuren und ihren Definitionen von Männlichkeit, Dominanz und Gewalt auseinander zu setzen.

1 "Sie erklären, wie die Welt sein sollte, wie sie selbst sein sollten, wie wir sein und wie wir uns und sie betrachten sollten."2 Johanna Hasse, Regisseurin, Dramaturgin
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Warum hindert ein Bedürfnis nach Sichtbarkeit, (eindeutigen) Zuordnungen und einem Zugehörigkeitsgefühl daran, Identitäten neu zu definieren? Michał Rogulski möchte mit seinem Maskentheater die Frage nach Sichtbarkeiten und (geschlechtlichen) Identitäten aufwerfen und im Publikumsgespräch dazu anregen, darüber nachzudenken und bisherige Denkmodelle in Frage zu stellen.

Die Tickets (12 € Normal, 8 € ermäßigt) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an der Gesprächsrunde können Sie auch direkt über Theaterscoutings Berlin reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.

Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Dauer: Ca. 50 Minuten 

 Ablauf:
 

20:00 Vorstellung

Im Anschluss: Gesprächsrunde

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

 

 

 

Karten-Telefon: 030/ 44 35 94 97
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: theater(at)acud.de

wann: Do. 05.09. 20:00

wo: ACUD Theater
Veteranenstr.21, Mitte, 10119 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

ACUD Theater

Das ACUD Theater befindet sich im ACUD Kunst- und Kulturhaus in der Veteranenstraße 21 in Berlin Mitte. Als Teil des ACUD Kunsthauses, das der ACUD e.V. von 1990-2014 betrieb, gehört das ACUD Theater zu den wenigen noch vorhandenen unabhängigen Theatern, die in der Wendezeit gegründet wurden. Von 2004 – 2006 wurde das ACUD Kunsthaus aufwändig umgebaut, musste aber leider infolge der gestiegenen Umbaukosten 2010 Insolvenz anmelden. Nach mehreren gescheiterten Versuchen einen Investor zu finden, erwarb eine Gruppe von Berliner Kulturschaffenden Anfang 2014 das Haus, bewahrte es vor der Zwangsversteigerung und sicherte die Fortführung des Kulturbetriebs und somit auch des ACUD Theaters langfristig. 

https://www.acud-theater.de 

 

 

Über die Trash Theatre Performance

On Animals

Der Zerfall der Männlichkeit. Zwei vergessene Figuren stecken zwischen Zeit und Sichtbarkeit fest. Wegen ihres beständig gehätschelten Bedürfnisses nach Sicherheit sind sie nicht in der Lage, aus dieser Situation herauszutreten. Tief hinab reichen die Wurzeln ihrer Ängste und verhindern jede Chance auf Veränderung und Selbstentfaltung. Der Zuschauer betritt ihr “Revier” und sofort beginnen sie wieder einmal - und vielleicht das letzte Mal - ihm gegenüber ihre läppische Wichtigkeit zu behaupten. Sie erklären, wie die Welt sein sollte, wie sie selbst sein sollten, wie wir sein und wie wir uns und sie betrachten sollten. “On Animals” versucht den Moment aufzufinden, in dem eine gewalttätige Männlichkeit zum wirklichen Feind der Menschen wird und ihre Sensibilität vollständig zerstört, damit sie desto besser in eine männlich dominierte Welt passen und nach ihren Regeln funktionieren. 

Über die Theatergruppe

Teatr Bestemmia

Michal Rogulski (1990) ist Theaterkurator und Produzent. Er arbeitet am Adam Mickiewicz Institut in Warschau / Polen. Von 2009-2014 absolvierte er ein Studium der Theaterwissenschaften an der Warschauer Theater Akademie. Er belegte Regiekurse bei Jan Lauwers (2014) und Romeo Castellucci (2015) im Rahmen der Theater Biennale in Venedig. Er ist Gründer, Regisseur und Bühnenbildner der unabhängigen Trash Theater Gruppe Bestemmia. Er leitete die Lesungen neuer Dramatik für die NGO Bauhaus Warschau. 

Sandra Wlodarczyk (1991) ist Kunsthistorikerin, Kuratorin, Regisseurin und Künstlerin. Sie ist Absolventin des Studienganges Kunstgeschichte an der Universität Warschau. Sie arbeitete bereits mit der freien Theatergruppe Teatr Nowe Miejsce, für die sie „Nie-pokój” (2015) und „Piaskownica” (2016) inszenierte. Sie ist auch als Dramaturgin, Bühnenbildnerin und als Performerin bei Bestemmia tätig. 

Marta Oracz (1991) ist Schauspielerin, Performerin und Pädagogin. Sie trat in vielen freien Theaterproduktionen u.a. bei Teatr Nowe Miejsce und Bestemmia als Hauptdarstellerin auf. Sie arbeitet mit Gruppen von Menschen mit Handicaps und mit gesellschaftlichen Randgruppen mit Mitteln aus der Theater- und Bewegungspraxis.Zusammen mit Patrycja Blczek entwickelt sie das Free Spree Projekt, das sich der Befreiung des Körpers widmet und das der Entfaltung des Bewegungs- und tänzerischen Ausdrucksvermögens der WorkshopTeilnehmer dienen soll.

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