Tanz + Einführung Physical Introduction + Post-Kolonialismus

Mi. 07.12.2016   17:30->Sophiensæle, Mitte

Tanzscout/Physical Introduction zu 'Five Studies on Post-Colonialism'

Bringen Sie bei der Tanzscout-Einführung Kopf und Körper in Bewegung und tanzen Sie mit Ahmed Soura und Dominique Rozales, zwei Tänzer_innen aus "Five Studies on Post-Colonialism".

1 STUDY 5 "The Lion and The Dragon" mit Naishi Wang + Ahmed Soura. Foto © Christoph Winkler2 Amelie Mallmann, Tanzscout Berlin
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Schauen Sie mit Tanzscout hinter die Kulissen! In einer einstündigen Einführung vor Beginn der Veranstaltung nähern wir uns der Inszenierung des Abends an: Durch Hintergrundinformationen zum Bühnenstück und zu den Künstler_innen, zum Genre und zu aktuellen künstlerischen Entwicklungen, durch spielerisch-praktische Auseinandersetzungen mit den Themen und den Arbeitsweisen des Bühnenstücks und durch Austausch über Interessantes und Fragwürdiges.

Die Tickets für die Tanzscout-Einführung (5€) sowie für die Vorstellungen (15/10€ - 06.12. bzw. 13/8€ - 07.-10.12.) sind an der Theaterkasse erhältlich.

 

 

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Mi. 07.12.2016   17:30

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. KünstlerInnen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. 

www.sophiensaele.com     

Über die Choreografien

Five Studies on Post-Colonialism

Eine Serie von fünf Kurzchoreografien durchleuchtet weiße Vorherrschaft in einem Genre, das für seine Internationalität gerühmt wird. Doch auch im zeitgenössischen Tanz sind post-koloniale Strukturen vielschichtig und oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Warum ist von African Contemporary, aber nicht von European Contemporary Dance die Rede? Stillschweigend wird die westliche Auffassung zur Norm erklärt und zeigt: Auch der zeitgenössische Tanz wird von Dominanz und Privilegien gezeichnet, die einen weißen Erfahrungshintergrund ins Zentrum rücken.

Über den Choreografen

Christoph Winkler

Christoph Winklers Arbeit reicht von sehr persönlichen bis hin zu politischen Themen. Nach seiner Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin, studierte er vier Jahre Choreografie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch” und gründete Klangkrieg Produktionen, eine Plattform für experimentelle Musik. Seit 1998 arbeitet er als freischaffender Choreograf in Berlin. Bis heute schafft er es immer wieder mit seinen Arbeiten Themen zu finden, die ganz innerhalb der Kunstform Tanz stehen, aber darüber hinaus auch auf momentan in der Gesellschaft stattfindende Diskurse hinweisen.

www.christoph-winkler.com 

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