Performance + Nachgespräch DDR-Geschichte + Wende + Ellenbogen-Prinzip

Sa. 26.10. 19:30->Sophiensæle, Mitte

Tischgesellschaft zu 'Das Ellenbogen-Prinzip'

"Ihr müsst jetzt lernen, die Ellenbogen auszufahren!" Dieses Post-Wende-Mantra prägte für die damals 13-jährige Tanja Krone maßgeblich das Ende der DDR. Über Erfahrungen dieser Art und mehr wird sich nach der Vorstellung an der langen Foyertafel ausgetauscht.

1 Foto ©Reinhard Krone
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Die Publikumsgespräche in den Sophiensælen setzen die 100jährige Tradition des Hauses als Begegnungsort fort: Hier treffen sich Künstler_innen und Publikum, um gemeinsam zu diskutieren. An der langen Foyertafel mit Wein und Salzgebäck ist Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Kennenlernen, Diskussionen und Herleitungen, Beobachtungen und Ausblicke.

Die Tickets für die Aufführung (15/10 Euro) sind an der Theaterkasse erhältlich. 

Die Teilnahme am Publikumsgespräch ist kostenlos, allerdings freuen wir uns auf Ihre Anmeldung unter anmeldung(at)theaterscoutings-berlin.de (für Kurzentschlossene ist die Anmeldung nicht unbedingt erforderlich).

 

Ablauf: 19:30 Aufführung
im Anschluss an die Vorstellung: Tischgesellschaft

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Sa. 26.10. 19:30

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensaele

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. KünstlerInnen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. www.sophiensaele.com  

Über die Performance

Das Ellenbogen-Prinzip

"Ihr müsst jetzt lernen, die Ellenbogen auszufahren!"Dieses Post-Wende-Mantra prägte für die damals 13-jährige Tanja Krone maßgeblich das Ende der DDR. Fast 30 Jahre später befragt sie Eltern, Geschwister, Schulfreund_innen und Lehrer_innen, was man unter dem Ellenbogen-Prinzip verstand, und bringt die Antworten auf die Bühne: Drei Frauen aus zwei Generationen, fremde O-Töne und der Soundtrack einer Vergangenheit, der erst noch erfunden werden muss. Zwischen echten, verfälschten und geliehenen Erinnerungen von vielen entsteht behutsam etwas Neues. 

Über die Mitwirkenden

Tanja Krone

Tanja Krone ist Regisseurin, Performerin, Musikerin und beschäftigt sich in ihren Projekten mit der Kunst als Möglichkeitsraum und dem Aspekt der Teilhabe unterschiedlichster Protagonist_innen in der Kunst. Die performativen Settings in der Vergangenheit reichten von der Gründung der weltgrößten Frauenrockband über die Erfindung utopischer Staaten in Afrika bis zur Schaffung einer modernen jugendlichen Heilsarmee in Berlin. Seit Sommer 2017 tourt sie mit "The European House of Gambling", bestehend aus einer internationalen Gruppe von Performer_innen und Weltverbesserer_innen, durch europäische Städte, um herauszufinden, ob eine spielende Gemeinschaft auch eine gerecht(er)e ist. tanjakrone.de 

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