Tanz + Workshop + Bewegung im Alltag Inspirationen für Pädagog_innen

Fr. 12.04. 17:30->Sophiensæle, Mitte

Workshop 'Raus aus dem Kopf, rein in den Körper' zu 'Slave to the Rhythm'

Die Workshop-Reihe für alle, die mehr Bewegung in ihren (Arbeits-)Alltag bringen wollen! Spielerisch werden unterschiedliche Übungen und kleine Choreografien zum Thema Rhythmus ausprobiert. Ein Skript fasst alle Übungen in einer ausführlichen Anleitung für die eigene pädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen zusammen.

1 Im Anschluss ist ein Besuch der Vorstellung "Slave to the Rhythm" von Hermann Heisig zum ermäßigten Preis möglich. Foto © Rolf Arnold
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Hermann Heisigs neues Stück heißt "Slave to the Rhythm". Rhythmus ist das Thema des praktischen Workshops mit Amelie Mallmann. Ist der Rhythmus gut, kriegen wir Lust zu tanzen, unser Körper lässt sich auf die Beats ein und gerät in Schwingung. Je mehr Bass, desto besser. Oder? Welcher Rhythmus passt zu uns? Wir probieren anhand unterschiedlicher Tracks und Rhythmen aus, welche Wirkung diese auf unseren Körper und unsere Bewegung haben. Wir bewegen uns im Rhythmus und bewusst dagegen. Wir kommen ins Gespräch darüber, was Rhythmus als Struktur für unseren Alltag bedeutet.

Der Workshop kostet 15 €. Die Teilnahme am Workshop berechtigt zum Kauf einer ermäßigten Karte für die Vorstellung von "Slave to the Rhythm" (alle Termine) zum Preis von 10 Euro.

 

 

 

 

 

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Fr. 12.04. 17:30

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. KünstlerInnen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. 

www.sophiensaele.com     

Über die Tanzperformance

Slave to the Rhythm

Im Kontext der Lebensreformbewegung begründete der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze zu Beginn des 20. Jahrhunderts die rhythmisch-musikalische Erziehung als eine Methode, Musik körperlich darzustellen. Dieser Ansatz war Teil eines umfassenden Gesellschaftsentwurfes, ein sozialutopisches Experiment, geschaffen aus einer Suche nach dem neuen Menschen. "Slave to the Rhythm" ist der Versuch einer körperlichen Annäherung an Dalcrozes’ Methode, um das der Rhythmischen Gymnastik innewohnende utopische Potenzial von heute aus zu untersuchen. Begleitet durch einen Korg Poly 800 Synthesizer sowie zur Musik von Kassem Mosse entsteht eine Landschaft ineinander verschränkter rhythmischer Konstellationen, ein absurder Parcours.

Über den Choreografen

Hermann Heisig

Hermann Heisig wurde 1981 in Leipzig geboren, wo er sich für Tanz zu interessieren begann und zahlreiche improvisierte Soli in Galerien und Clubs aufführte. Nach seiner Ausbildung in Berlin und Montpellier arbeitete Heisig als Tänzer u.a. mit Meg Stuart/Damaged Goods, Thomas Lehmen, Corinna Harfouch, Martin Nachbar und Martine Pisani. 2013 zeigte er in den Sophiensælen seine Arbeiten Slap/Stick (2013) und Wir/Nosotros/We (2013) mit Marina Quesada und Anne Zacho Søgaard, 2014 die Produktion STRTCH (2014) mit Elpida Orfanidou und Tian Rotteveel und zuletzt Next to Near (2017) mit May Zarhy/Mamaza.

hermannheisig.net 

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