Tanz + Artist Talk + Machtmissbrauch Kommunismus Identität

Do. 17.11. 20:00->HAU Hebbel am Ufer (HAU1), Kreuzberg

Artist Talk zu 'Bogumer (or Children of Lunacharski)' von Cia Vero Cendoya

Als Deutsche Premiere zeigt die Cia Vero Cendoya ihre atemberaubende Tanzperformance 'Bogumer (or Children of Luna- charski)', die sich, ausgehend von Anatoli Lunatscharskis leibhaftigem Gottesgericht 1918, zwischen Machtmissbrauch, Massenmanipulation und kommunistischer Hybris auf die Suche nach persönlicher Identität begibt. Im Anschluss an die Vorstellung werden die Themen in einem Artist Talk vertieft.

1 Foto ©Kiku Piñol. Ein umwerfendes Feuerwerk, in dem die Suche nach der persönlichen Identität und das Ringen um Führung mithilfe der Poetik von Tanz und Theater umgesetzt werden.
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'Bogumer' ist ein inklusives Tanz- und Theaterspektakel, das sich mit der Suche nach der eigenen Identität, der Dynamik der Macht und den Methoden der Massenmanipulation beschäftigt und dabei auch auf Witz und Poesie setzt. Das Ergebnis ist ein umwerfendes Feuerwerk, in dem die Suche nach der persönlichen Identität und das Ringen um Führung mithilfe der Poetik von Tanz und Theater umgesetzt werden. Nach der Vorstellung findet ein moderierte Artist Talk statt, der an Aspekte der Vorstellung anknüpft und das Publikum zum Gespräch einläd.

Tickets: 17 €, 13 € erm.

Karten-Telefon: 030/ 25 90 04 27
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Do. 17.11. 20:00

wo: HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Stresemannstr. 29, Kreuzberg, 10963 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

HAU Hebbel am Ufer

Das HAU Hebbel am Ufer mit seinen drei Häusern HAU1, HAU2 und HAU3 und der digitalen Bühne HAU4 steht für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und Theorie feste Bestandteile des vielseitigen Programms. 

www.hebbel-am-ufer.de

Über das Stück

Bogumer (or Children of Lunacharski)

Die atemberaubende Performance beruht auf den langjährigen Erfahrungen von Vero Cendoya in der Tanzarbeit mit Menschen mit und ohne Behinderung. Ausgangspunkt ist das reale Gerichtsverfahren gegen Gott, das Anatoly Lunacharsky 1918 durchführen ließ. Das Russland nach dem Sieg der kommunistischen Revolution wird zur Inspiration für einen zeitlosen Raum, in dem die sieben Darsteller*innen miteinander Kontakt aufnehmen, während sie auf einer Bühne tanzen, die unter ihren Füßen versinkt. Stilistische Anklänge verbinden “Bogumer“ mit dem Kino von Yorgos Lanthimos, Filmen wie “Battleship Potemkin”, den politischen Schriften von Noam Chomsky und der Existenzphilosophie Nietzsches. Das Ergebnis ist ein umwerfendes Feuerwerk, in dem die Suche nach der persönlichen Identität und das Ringen um Führung mithilfe der Poetik von Tanz und Theater umgesetzt werden.

Über die Mitwirkenden

Vero Cendoya

Info folgt ...


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