Recherche/Performance + Publikumsgespräch Pandemien Feminismus Science Fiction

So. 23.05.2021   20:30->TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG , Kreuzberg

Digitale Feedback-Session im Rahmen von "Between Us" zu 'Electric Girls' (AT)

»Between Us« lädt ausgewählte Künstler:innen dazu ein, im Rahmen ihrer eigenen Arbeitensprozesse eigenständige, digitale und diskursive Formate zu realisieren, die ausdrücklich für das Streaming konzipiert werden. Das Streaming Format stellt den ersten öffentlichen Schritt der Recherche dar. Der aktuellen Stand der thematischen Erkundung wird organisiert und präsentiert. Digitale Feedback-Session im Anschluss.

1 Bild ©DERIVAT2 Mathieu Pelletier, Schauspieler
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"Between Us" stellt ein offenes Experiment sowohl für die Künstler:innen als auch für das Publikum dar. Können Inhalte und Modi der freien Szene Main Stream Streaming Plattformen befruchten? Die aktuelle Arbeit ''Electric Girls' (AT)' untersucht die Pandemie als Antrieb für die Neuverteilung von Macht und Rechten mit performativen Mitteln. Die Kuratorin und Künstlerin Aurora Kellermann lädt im Anschluss zum Streaming zu einer offenen Gesprächsrunde um Impressionen und Feedback zu sammeln.

Über den Veranstaltungsort

TATWERK| Performative Forschung (Online)

Das TATWERK ist ein freier Produktionsort der darstellenden Künste in Berlin. Er ist spezialisiert auf das Ermöglichen und Begleiten künstlerischen Schaffens in allen Phasen des Arbeitsprozesses. Das TATWERK ist ein Labor zur Erforschung ästhetischer Potenziale und bildet eine diverse Gemeinschaft als Inkubator neuer Ideen, Perspektiven und Praktiken. Das Team um Aurora Kellermann und Chris Wohlrab hat sich der Aufgabe verschrieben, bestmögliche Arbeitsbedingungen für Künstler:innen der freien darstellenden Künste zu schaffen, nachhaltige Netzwerke und Kooperationen zu bilden und dem Publikum einen einfachen, jedoch intensiven und tief gehenden Zugang zur Erlebniswelt der performativen Kunst zu ermöglichen.
Der Fokus liegt auf politischen und poetischen Projekten, visionären Konzepten, die gesellschaftliche Dynamiken spiegeln und hinterfragen und anhand ihrer Fragestellungen neue Arbeitsweisen und Formate in die Szene einbringen. So begrüßen wir bei unseren Events ein diverses Publikum, das auf Entdeckungsreise in die Tiefen der zeitgenössischen darstellenden Künste gehen will. 

Über das Stück

Electric Girls (AT)

Ich betrachte die Pandemie als Antrieb für die Neuverteilung von Macht und Rechten. Die mögliche Konsequenzen werden durch die Linse einer kritischen, transfeministischen Brille beobachtet, bewertet und narrativ zu extremen Konsequenzen hin entwickelt, um unterschiedliche Szenarien zu entwerfen. Wie kann das Geflecht der Zukünfte, die aus dem Heute entstehen können, szenisch gesponnen werden?

 

 

Über die Mitwirkenden

Derivat

Das Label DERIVAT wurde 2016 von Aurora Kellermann und Chris Wohlrab gegründet, um parallel zur gemeinsamen Leitung des Produktionsorts TATWERK | Performative Forschung in Berlin an eigenen künstlerischen und kuratorialen Projekte an der Schnittstelle von Recherche, Dokumentation und Performance zu arbeiten.
Nach dem ersten Projekt „Krieg“, eine pädagogische Recherche in 2016 im TATWERK, produzierte DERIVAT die dokumentarische Performance mixed_me - EinMenschShow und präsentierte sie im TATWERK in 2017 und 2018. Die Wiederaufnahme im Acker Stadt Palast, geplant für Juni 2020, wurde auf Juni 2021 verschoben. 2018 veranstaltete DERIVAT das Festival STRIPPED WORKS - Contemporary Performance Practices. Aktuelle Projekte sind: „Im Herzen der Bestie“ (Fortlaufendes Recherche-Projekt) und „Electric Girls“ (AT) (Performance, in der Konzeptionsphase).

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