Tanzaufführung + sinnliche Einführung + Schwerpunktverlagerung performative Installation geteilter Erfahrungsraum

Fr. 01.07. 17:00
Sa. 02.07. 17:00
So. 03.07. 16:00
->Tanzhalle Wiesenburg, Wedding

meet me at the garden: Get-together-Formate zum Stück 'The Shift of Focus'

'The Shift of Focus' ist eine performative Installation von Isabelle Schad, die während des Wiesenburg Sommerfestivals 2022 aufgeführt wird. meet me at the garden sind Get-together-Formate zur sinnlichen und körperlichen Einstimmung auf die Vorstellung.

1 Foto © Elena Basteri.
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meet me at the garden ist ein speziell für die Tanzhalle Wiesenburg und das Sommerfestival 2022 konzipiertes Get-together-Format. Die zauberhafte und friedliche Atmosphäre des Gartens bietet die Möglichkeit, sich vor der Show informell zu treffen, um sich sinnlich und körperlich auf die kommende Vorstellung einzustimmen. Am 1. und 2. Juli von 17:00 bis 17.45 Uhr lädt der Künstler und Koch Daniel Salomon ein, an einer geführten Verkostung teilzunehmen. Präsentiert wird eine essbare Landschaft aus Kräutern des Gartens, die Ausgangspunkt für verschiedene sensorische Experimente und Geschichten sein wird. Am 3. Juli von 16:00 bis 16:45 Uhr wird Isabelle Schad im Rahmen einer Sonderausgabe des Formats Open Practice Session einige Bewegungspraktiken vorstellen, die im Mittelpunkt ihrer Arbeit im Allgemeinen und der gegenwärtigen Forschung von 'The Shift of Focus' im Besonderen stehen. Es sind alle eingeladen, an diesem gemeinsamen Atem-Warm-up teilzunehmen, das spielerisch Prinzipien aus Qi Gong, Aikido und der Arbeit an unseren Energien und Chakren kombiniert und die Verbindungen zwischen sich selbst und anderen, sich selbst und der Umwelt intensiver wahrnehmen lässt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Die Anzahl der Plätze für The Shift of Focus ist begrenzt.

Reservierung unter: info(at)isabelle-schad.net

Zeiten:

1.07.22 17:00- 17:45 h 

2.07.22  17:00- 17:45 h 

3.07.22 16:00-16:45 h

 

 

wann: Fr. 01.07. 17:00
Sa. 02.07. 17:00
So. 03.07. 16:00

wo: Tanzhalle Wiesenburg
Wiesenstrasse 55 , Wedding, 13357 Berlin

Über den Veranstaltungsort

Tanzhalle Wiesenburg

Die Tanzhalle Wiesenburg ist ein Ort des künstlerischen Schaffens und interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Schwerpunkt im Bereich der Darstellenden Kunst. Sie ist zugleich ein besonderer kultureller Ort, der sich alternativ zu institutionellen Strukturen selbst organisiert. Hier werden kontinuierliche, durchlässige Arbeitsweisen ermöglicht, praktischer und theoretischer Austausch gefördert, künstlerische sowie soziale Aspekte ins öffentliche Bewusstsein verlängert. Die Tanzalle ist ein wichtiger Bestandteil des historisch bedeutsamen ehemaligen Obdachlosenasyls Die Wiesenburg. Der Wiesen 55 e.V. ist eine Gruppe von Künstler:innen, die in den Bereichen Choreographie, Tanz, Lichtdesign, Bildhauerei, und Multimedia tätig sind.

https://tanzhallewiesenburg.net

Über das Stück

The Shift of Focus

The Shift of Focus bedeutet, dass wir den eigenen Schwerpunkt in Bezug auf eine auszuführenden Tätigkeit verlagern müssen.  Auf einer metaphorischen Ebene bezieht es sich auch darauf, wie wir die Welt mit ihrer aktuellen Krise wahrnehmen - und uns selbst in dieser Welt. Wie können wir unsere Perspektiven, unsere Wahrnehmung und unseren Fokus auf andere, universellere Kräfte verlagern?
Für diese Forschungsinstallation hat der bildende Künstler Umberto Freddi eine mobile Landschaft aus verschiedenen Leinwänden entwickelt, die mit sieben Performer:innen und deren Bewegungen, Energien und Rhythmen interagieren. Sie reflektieren Bilder wie Träume und Licht als energetische Verlängerung der Performer:innen/Zuschauer:innen.
Allmählich entfaltet sich ein Netz von Verbindungen, in dem Körper und Material, Poesie und Humor, archetypische und universelle Bilder miteinander verwoben sind. Die performative Installation wird zum geteilten Erfahrungsraum des gemeinsamen Atmens und Vibrierens, eine zeitlose Qualität der Kontemplation, die das JETZT verlängert.

Über die Choreografin

Isabelle Schad

Isabelle Schad ist Tänzerin und Choreografin. Schad studierte zuerst Ballett an der John Cranko Schule in Stuttgart. Nach sechs Jahrenin klassischen Ensembles wechselte sie in zeitgenössische Kompanien, unter anderem nach Brüssel zu Ultima Vez unter der Leitung von Wim Vandekeybus. Ab 1999 initiierte sie ihre eigenen Projekte. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen der Körper in seiner Materialität, Prozesshaftigkeit und Erfahrbarkeit, aber auch das Verhältnis zwischen Körper, Choreografie und (Re-)Präsentation sowie die Themen Community Building und politisches Engagement. Auf der Suche nach neuen Recherche-Methoden und Möglichkeiten der Zusammenarbeit war sie an diversen kollaborativen Projekten beteiligt. So gründete sie 2003 mit Bruno Pocheron und Ben Anderson das internationale Künstler:innen-Netzwerk Good Work. Darüber hinaus verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Laurent Goldring. Im Rahmen des Deutschen Tanzpreises 2019 erhielt sie eine Ehrung für herausragende künstlerische Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz.

Daniel Salomon lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. Durch Performances, ortsspezifische Interventionen oder partizipatorische Veranstaltungen beschäftigen sich seine Projekte mit Sprache, Wirtschaft, Umwelt, Utopie, kultureller Identität und mehr. Essen ist oft ein Ausgangspunkt, um darüber nachzudenken, wer wir als Individuen oder als Gruppe sind und wie wir unsere Umgebung beeinflussen können.

https://isabelle-schad.net

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