Theater + Gespräch Punk Berlin Mensch Musik

Fr. 01.06.2018   20:00->Brotfabrik, Pankow

Gespräch zu 'De Janeiro – ein Punk ertrinkt in Weißensee'

Rio ist Punk in Berlin, Druckerlehrling, Vater zweier Töchter, arbeitslos, gescheiterter Selbstständiger, hochverschuldet, „Wer wird Millionär“-Kandidat, Oscar-Preisträger, Sänger einer Punkband. Sein Leben ist exemplarisch für ein Leben in Berlin. Nach der Vorstellung sprechen wir mit Jesse Garon und Stefan Kreißig (Schauspiel) sowie Rio Korn (Musik) und Jens Heuwinkel (Regie) über eine exzentrische Biografie.

1 Das Leben Rios ist ein exzentrisches und exemplarisch für ein Leben in Berlin, in Weißensee2 Kerstin Reichelt, Regisseurin und Produktionsdramaturgin
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In Rio Korns Biographie finden sich Sozialismus, die Wende und die freie Marktwirtschaft. Eine Passion für Musik, Theater und Bier. Mit Jesse Garon (Schauspieler), Stefan Kreißig (Schauspieler), Rio Korn (mit seiner Biographie spielt das Theaterstück/musikalischer Leiter), Jens Heuwinkel (Regisseur) und Nils Foerster (Produktionsdramaturg und Spielstättenleiter) sprechen wir über die exzentrische Biografie des Punks Rio Korn, Leben in der DDR, Suche und die eigene Unsterblichkeit.

Die Tickets (9/13,50€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Einführungsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane Besucher*innen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf:
20:00 Vorstellung
Im Anschluss  - Publikumsgespräch 

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030/ 47 14 001
Karten per E-Mail: karten(at)brotfabrik-berlin.de

wann: Fr. 01.06.2018   20:00

wo: Brotfabrik
Caligariplatz 1, Pankow, 13086 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Die BrotfabrikBühne

Die BrotfabrikBühne ist Off-Theater für Gastspiele und Koproduktionen aus Freien Szene Berlins und nationale und internationale Gruppen. Neben etablierten Theatermachern gilt ein Schwerpunkt unserer Arbeit neuen Gruppen und jungen Künstler. Kindertheater bildet einen wichtigen weiteren Bestandteil des Spielplans.Unser Spielplan ist ist mit rund 300 Aufführungen im Jahr von einer Vielzahl von Handschriften geprägt. Schauspiel findet sich gleichwertig neben Performance, Tanztheater, Musiktheater, Improvisation, Figuren- und Objekttheater. In der Regel bietet unser Theater 40-80 Sitzplätze bei freier Platzwahl. 

www.brotfabrik-berlin.de   

Über die Theaterperformance

De Janeiro – ein Punk ertrinkt in Weißensee

Rio ist Punk in Berlin, Druckerlehrling, Setzer beim ND, Vater zweier Töchter, arbeitslos, gescheiterter Selbstständiger, hochverschuldet, HARTZer, MAEler und FAVler, „Wer wird Millionär“-Kandidat, Oscar-Preisträger, Sänger einer Punkband. Rio ist ein Original aus Weißensee. In seiner Biographie finden sich Sozialismus, die Wende und die freie Marktwirtschaft. Eine Passion für Musik, Theater und Bier.

Das Leben Rios ist ein exzentrisches und exemplarisch für ein Leben in Berlin, in Weißensee. Der Autor Willi van Hengel greift seine Biographie auf und verwebt sie zu einem neuen Leben, das von De Janeiro, dem sich Jesse Garon und Stefan Kreißig auf der Bühne annähern. Dabei greift Jesse Garon die Musik der Berliner Punk-Band NO EXIT mit Akustikgitarre auf. In der Kombination von Biographien, Text und Punk-Musik taucht dieser Theaterabend ab in ein Leben zwischen den Systemen.

Über den Regisseur

Jens Heuwinkel

Jens Heuwinkel studierte Theaterregie am Drama Centre London. Nach dem Studium und ersten Inszenierungen in London arbeitete er als Regieassistent an der Landesbühne Nord in Wilhelmshaven und am Hans Otto Theater Potsdam. Mit Petra Wüllenwebers „Am Horizont“ brachte er 2011 seine erste eigene Inszenierung am Hans Otto Theater heraus und arbeitete seitdem als freier Regisseur, unter anderem erneut in Potsdam, an der „Bühne“ in Dresden, der Brotfabrik Berlin und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. In den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 war er als Regisseur und Dramaturg am Landestheater Dinkelsbühl engagiert. Hier führte er Regie bei Edzard Schoppmanns „MarlenePiaf“, „Crazy“ von Benjamin Lebert und „Die Leiden des jungen Werther“. 

www.jens-heuwinkel.de

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