Englisches Jugendtheater + Nachgespräch Populismus Sachkundige Meinung Demokratie in Bedrohung

Do. 24.10.2019   19:00->ufaFabrik Berlin, Internationales Kulturcentrum, Tempelhof

Nachgespräch zu 'Safestay Hostel'

London 2026: Eine Gruppe von Menschen mit verschiedenen sozialen Hintergründen trifft im 'Safestay Hostel' aufeinander. Sie reflektieren ihre politischen Einstellungen. Unter dem neuen Regime scheint sich viel geändert zu haben. Im Nachgespräch treffen Publikum, Regie und Schauspieler*innen sich zum Austausch.

1 Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. (Karl Marx)
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Eine Regierung mit autokratischen Zügen ist an der Macht. Neue Gesetzte werden verabschiedet. Eine junge Frau, die zwar in Groß Britannien aufgewachsen ist, aber nur einen pakistanischen Pass hat, eine brasilianische Aktivistin und ein australischer Influencer treffen im Safestay Hostel aufeinander. Im Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung gibt es Gelegenheit über Demokratie, Verbot der Demonstration und das Grundrecht der freien Meinungsäußerung in einer nicht so fiktionalen Zukunftsutopie zu diskutieren.

Die Tickets (6 €) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an der Gesprächsrunde können Sie auch direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane Besucher*innen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf
19:00 Uhr Vorstellung
im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: (0)30/ 755 030
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Do. 24.10.2019   19:00

wo: ufaFabrik Berlin, Internationales Kulturcentrum
Viktoriastr. 10-18 , Tempelhof, 12105 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

ufa-Fabrik

Die ufa-Fabrik Berlin-Tempelhof ist ein soziokulturelles Zentrum, das in den siebziger Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Ufa-Filmstudios als Künstlerkommune gegründet wurde, Nachhaltigkeit und alternative Energien projektiert, über mehrere Bühnen für Musik und Theater verfügt und mittlerweile zu einem Vorbildprojekt mit internationaler Ausstrahlung herangewachsen ist.Die Geschichte begann in der Mauerstadt Westberlin und seitdem gestalten und erforschen ca. 30 Bewohner und über 180 Mitarbeiter Alternativen für eine lebenswerte innerstädtische Zukunft in einem ungewöhnlichen Kulturraum.Das Internationale Kultur Centrum (IKC) ufaFabrik ist verantwortlich für das ganzjährige lokale, nationale und internationale Kulturprogramm auf drei Indoor - Bühnen und in einem Sommergarten mit Open Air Bühne, die von Juni bis September in Spielbetrieb ist.www.ufafabrik.de 

Über das Stück

Safestay Hostel

London 2026. Eine Regierung mit autokratischen Zügen ist an der Macht. Neue Gesetzte werden verabschiedet. Eine junge Frau, die zwar in Groß Britannien aufgewachsen ist, aber nur einen pakistanischen Pass hat, eine brasilianische Aktivistin und ein australischer Influencer treffen im Safestay Hostel aufeinander. Die neuen Gesetzte machen es der finnischen Besitzerin und den Gästen nicht einfach. Folgen oder Widerstand leisten? Die junge Frau hat Angst, die Brasilianerin will auf die Straße und protestieren, der Influencer ist unentschieden, und die finnische Besitzerin will bloß keinen Ärger in ihrem Hostel. Die repressive Regierung bedroht das Fundament der Demokratie und mit dem Verbot der Demonstration auch das Grundrecht der freien Meinungsäußerung.

Über das Theater und die Regisseurin

Platypus Theater und Anja Scollin

Die Regisseurin Anja Scollin studierte in Berlin Sozialarbeit und Sozialpädagogik und arbeitete als Sozialarbeiterin und Theaterpädagogin von 1983 bis 1990 mit Kindern und Jugendlichen. Berufsbegleitend bildete sie sich zur Psychodramaleiterin und Schauspielerin weiter. 1985 gründete Sie mit Peter Scollin das Platypus Theater, spielte anfangs in vielen Produktionen, bevor sie selber begann, Regie zu führen und das Platypus Theater künstlerisch und organisatorisch kontinuierlich aufzubauen und weiterzuentwickeln. Einige ihrer Inszenierungen wurden Erfolgsstücke des Platypus Theaters, u.a. zählen dazu “Angstmän“, “The Ring of Friendship”, “Lady – my life as a bitch”, “See you later Navigator”, “The Tortilla Curtain”, “The Call” (nominiert für den Ikarus, Berliner Kindertheaterpreis),“Top Card Camilla”, "The Tortilla Curtain" und "Between The Lines". Sie ist mit Peter Scollin verheiratet und hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.


Bei Platypus arbeiten Schauspieler_innen, Autor_innen, Musiker_innen aus verschiedenen englischsprachigen Ländern wie England, Irland, Australien, Neuseeland, Indien, oder den USA. Durch unser multinationales Ensemble wird das Fremde, das wir in unseren Stücken thematisieren, nicht nur „gespielt” sondern auch real: mit „fremden“ Geschichten, Mentalitäten und Erfahrungen der Beteiligten.

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