Puppenspiel + Gespräch Peter Waschinsky Tanz Text Klassik Neues Festival

Mi. 14.06.2017   18:00->Hack-B-Theater, Prenzlauer Berg

PAF Special: Gespräch zu 'Performänz'

Eine Nummernshow? Eine Versuchsanordnung? Ein Cabaret? U- und E-Kunst, Show und Avantgarde, Neues und Klassik treffen hier auf einander. Den Berliner Künstler Peter Waschinsky lernen wir nach der Vorstellung persönlich kennen und befragen ihn zu der Entstehung seines „irgendwie anderen“ Puppenspiels.

1 „Neu-Altmeister“, „Ausnahmepuppenspieler“, „begnadet“ oder einfach „Meister“ nennt ihn (Peter Waschinsky) manche Zeitung schon gewohnheitsmäßig. Und manch andere verschweigt ihn – auch gewohnheitsmäßig, seit alten DDR-Zeiten (...).2 Suzanne Jaeschke, Freie Dramaturgin und Kulturmanagerin
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"Als ebenso originell-kreativer wie unbequem-streitbarer Künstler ist Waschinsky einer der markantesten Vertreter des zeitgenössischen deutschen Puppenspiels" (internat. UNIMA-Enzyklopädie 2006). Wir nutzen die Gelegenheit, den Künstler Peter Waschinsky und sein Puppentheater etwas näher kennen zu lernen.

Das Stück wird im Rahmen des Performing Arts Festivals gezeigt.
Informationen zu den Tickets (8/12 €) sind auf der Webseite des Festivals zu finden. Die Teilnahme an der Gesprächsrunde ist kostenlos. Zur besseren Planung freuen wir uns über ihre Anmeldungen unter reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de

Ablauf: 
18:00 Uhr: Vorstellung (ca.1.40 h.)

im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch

wann: Mi. 14.06.2017   18:00

wo: Hack-B-Theater
Stargarder Str. 74, Prenzlauer Berg, 10437 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Hack-B-Theater

Als Hommage an den 2016 verstorbenen Regisseur, Pantomimen, Autor BURKHART SEIDEMANN wurde in seiner ehemaligen Wohnung ein "illegaler Salon" eingerichtet, der auch an Seidemanns früheres Hackesches Hoftheater erinnert.

Über das Stück

Performänz

Ein Abend, der gar nicht erst behauptet, ein geschlossener zu sein. Eine Nummernshow? Eine Versuchsanordnung? Ein Cabaret? In gewisser Weise all das – aber im Einzelnen gibts kaum Unfertiges, ich mache die Zuschauer*innen nicht zu meinen Versuchskaninchen.
Viele meiner Szenen und Nummern sind ursprünglich als Teil eines längeren Stückes entstanden. Und da habe ich sehr unterschiedliches machen können, zwischen Brecht und Muppets.
Diese Spannweite will ich auch in “Performänz” zeigen: U- und E-Kunst, Show und Avantgarde, Neues und Klassik. Meistens ist es Puppenspiel, im engeren oder weiteren Sinn. Es gibt auch eigene Texte und Elemente von Tanz.

Über den Künstler

Peter Waschinsky

Peter Waschinsky, 66, war wesentlich daran beteiligt, das Puppentheater in der DDR als gleichberechtigtes Theatergenre durchzusetzen. Als Regisseur hat er als erster in der DDR Brecht mit Puppen inszeniert, als Puppenspielsolist war er auch international tätig und schaffte es auf große Theaterfestivals und zu den Muppets. Er arbeitete im Off, sogar auf der Straße, war aber auch an wesentlichen Stadt- und Staatstheaterproduktionen als Puppenspieler oder Regisseur beteiligt.
Er betreibt inzwischen ein kleines Zimmertheater, das HACK-B-THEATER.
“Als ebenso originell-kreativer wie unbequem-streitbarer Künstler ist Waschinsky einer der markantesten Vertreter des zeitgenössischen deutschen Puppenspiels”, schreibt die internationale Enzyklopädie des Puppenspiels.

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