Tanz + Gespräch Festival am falschen Ort Ruben Reiners Festival

Fr. 08.06.2018   19:00->DOCK 11 EDEN*****, Prenzlauer Berg

PAF Special: Publikumsgespräch zu 'displacement'

Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu hell zu dunkel, zu arm, zu reich, zu arabisch, zu schwäbisch, zu ausgedreht, zu eingedreht, zu verdreht oder zu überdreht – fühlen Sie sich auch ab und zu irgendwie am falschen Ort, in der falschen Zeit, im falschen Körper oder sogar alles gleichzeitig? Das Tanzstück von Ruben Reniers, setzt sich mit diesem Phänomen auseinander und lädt das Publikum zum Nachgespräch ein.

1 "displacement" Reniers und seine Performer arbeiten sich an der, für den Choreographen typischen dynamischen Bewegungssprache ab, und eröffnen dabei eventuell auch den Zuschauern neue Einsichten. Foto @ Carlos Collado2 Mathieu Pelletier, Schauspieler
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Theaterscoutings Berlin bietet zu ausgewählten Produktionen des Performing Arts Festivals Gesprächsrunden und außergewöhnliche Begleitprogramme an. Künstler*innen und Zuschauer*innen sind zum Austausch eingeladen und haben die Möglichkeit, ihre Aufführungserlebnisse zu reflektieren sowie Gedanken, Eindrücke und Fragen miteinander zu teilen.

Die Vorstellung wird im Rahmen des Performing Arts Festivals gezeigt. Informationen zu den Tickets (16/12€) sind auf der Website des Festivals zu finden. Die Teilnahme am Publikumsgespräch ist kostenlos. Natürlich sind auch spontane Besucher*innen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 

Ablauf: 

19:00 Vorstellung

im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

Karten-Telefon: 030/ 35 12 03 12
Karten per E-Mail: ticket(at)dock11-berlin.de

wann: Fr. 08.06.2018   19:00

wo: DOCK 11 EDEN*****
Kastanienallee 79, Prenzlauer Berg, 10435 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

DOCK 11

DOCK 11 EDEN***** ist Teil der vielfältigen und internationalen Tanzszene und verbindet räumlich und strukturell in der Regel voneinander getrennte Bereiche unter einem Dach:Produktion, Pädagogik und Präsentation. Diese Verbindung führt bei Künstlern, Schülern, Dozenten, Publikum und Besuchern zu vielfältigen Perspektivwechseln, Überschneidungen, Synergien, gegenseitigem Interesse sowie Verständnis. Der Schwerpunkt Tanz, ergänzt durch Theater, Performance, Literatur, Musik, Bildender Kunst, Film, Clubart ist interdisziplinär verwoben. Das langjährig erfolgreiche und qualitativ hochwertige Bühnenprogramm im DOCK 11 wechselt in der Regel wöchentlich. 

www.dock11-berlin.de  

Über die Tanzperformance

displacement

Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu hell zu dunkel, zu arm, zu reich, zu arabisch, zu schwäbisch, zu ausgedreht, zu eingedreht, zu verdreht oder zu überdreht – fühlen Sie sich auch ab und zu irgendwie am falschen Ort, in der falschen Zeit, im falschen Körper oder sogar alles gleichzeitig? in-place / dis-place / re-place, das neue Tanzstück von Ruben Reniers, setzt sich mit diesem Phänomen auseinander, wobei das Augenmerk vor allem auf körperliche Einschreibungen und deren Veränderbarkeit gerichtet wird. Wie weit kann, will oder soll man sich verbiegen, um sich seinem Umfeld anzupassen? Wer bestimmt, was passend und unpassend ist? Und bleibt nicht vielleicht die individuelle Authentizität bei all der Anpassung auf der Strecke?Reniers und seine Performer arbeiten sich an diesen Fragen in der, für den Choreographen typischen dynamischen Bewegungssprache ab, und eröffnen dabei eventuell auch den Zuschauern neue Einsichten. 

Über die Künstler*innen

Ruben Reniers / rubarb dance & art

Ruben Reniers, geboren in Jakarta, wuchs in Rotterdam auf. Dort absolvierte er ein Bachelor Studium für Zeitgenössischen Tanz an der renommierten Hogeschool voor de Kunsten / CODARTs. Seine Karriere als Tänzer führte ihn als Ensemblemitglied an mehrere Theater in Deutschland. Prägend für seine künstlerische Weiterentwicklung waren vor allem die langjährige Zusammenarbeit mit Amanda Miller / pretty ugly tanz köln, sowie zahlreiche Kollaborationen mit freischaffenden Choreograph*innen. Seit 2009 geht Reniers mit ‘rubarb dance & art' in Zusammenarbeit mit Barbara Steinitz und dem Freiraum Ensemble in Köln seiner Faszination an Bewegung und Komposition durch die Kreation eigener choreographischen Arbeiten nach.

www.rubenreniers.com 

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