Tanztheater + Gespräch Mauerfall Ost-Berlin Grenzen Spuren

Fr. 23.06.2017   20:00->Sophiensæle, Mitte

Tischgesellschaft zu 'Mauerschau'

Nele Stuhler verhandelt den Einfluss von Mauern und Grenzen auf unser Leben. Welchen Einfluss haben Mauern und Grenzen, ihr Vorhandensein, aber auch die Spuren ihres einstigen Vorhandenseins auf unser Leben? Die Tischgesellschaft lädt zum Gespräch ein.

1 Foto © Nele Stuhler
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Die Publikumsgespräche in den Sophiensælen setzen die 100jährige Tradition des Hauses als Begegnungsort fort: Hier treffen sich Künstler_innen und Publikum, um gemeinsam zu diskutieren. An der langen Foyertafel mit Wein und Salzgebäck ist Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Kennenlernen, Diskussionen und Herleitungen, Beobachtungen, Beschimpfungen und Ausblicke.

Die Tickets (13/8€) für die Aufführung sind an der Theaterkasse erhältlich. Die Teilnahme an der Tischgesellschaft ist kostenlos.

 

Karten-Telefon: 030/ 28 35 26 6

wann: Fr. 23.06.2017   20:00

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. KünstlerInnen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog. 

www.sophiensaele.com     

Über die Tanzperformance

Mauerschau

Nele Stuhler wurde am Tag des Mauerbaus im Jahr des Mauerfalls in Ost-Berlin geboren. Die Berliner Mauer stand 28 Jahre. 2017 steht sie seit 28 Jahren nicht mehr. 2017 ist Nele also genauso alt, wie die Mauer wurde. Ihr Leben ist, wie es ist, weil es die Mauer nicht mehr gibt. Ihr Leben ist aber auch so, weil es die Mauer gab. 

Über die Künstlerin

Nele Stuhler

Nele Stuhler wurde in Berlin geboren. Ihre ersten Theaterarbeiten entstanden am Jugendtheater der Volksbühne, p14. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und  Szenisches Schreiben in Graz und ist Mitglied der Theaterkollektive „Leien des Alltags“ und „FUX“, mit dem sie zuletzt unter anderem am Schauspielhaus Wien und an den Münchner Kammerspielen arbeitete. Für ihr Theaterstück „FISCHE“ erhielt sie den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik. 

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