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- Dokumentartheater + Nachgespräch
- Bürger*innenbühne
- Techno
- Hausbesetzungen
- 1990er Jahre
- Fr., 20.03.2026, 20:00
Bar-Nachgespräch zu 'Theater Techno Tempel'
Die Stückentwicklung 'Theater Techno Tempel' lässt den legendären Schizzo-Tempel aus den 1990er Jahren wiederauferstehen. Das immersive Dokumentartheater taucht ein in den Sommer der Anarchie und die Zeit der Hausbesetzungen in Ost-Berlin mit seinen offenen Fragen, Herausforderungen und Kuriositäten. Bleibt danach noch auf ein Getränk und ein entspanntes Nachgespräch an der Bar mit dem Ensemble und Zeitzeug*innen.
- 1Foto ©Laura Langanke, Design©Jonin Herzig. Taucht mit uns ein in die Welt der 90er Jahre, in die Geschichten, die Berichte und das Lebensgefühl. Verhandelt mit uns Fragen nach Freiheit, Sicherheit und Zusammenleben und verliert euch in den dunklen Räumen des „Schizzos“.
Taucht mit uns ein in die Welt der 90er Jahre, in die Geschichten, die Berichte und das Lebensgefühl. Verhandelt mit uns Fragen nach Freiheit, Sicherheit und Zusammenleben und verliert euch in den dunklen Räumen des "Schizzos".
tikTickets: 12 € / 7 € ermäßigt
Dauer: 2h inkl. Pause
Einlass: 19:00, Beginn: 20:00
Die anschließende Nachgespräch an der Bar ist im Ticket inklusive.
CN: Die Performance behandelt Clubkultur, Alkohol-/Drogenkonsum, Räumungen, Polizeigewalt. Es wird Nebel eingesetzt.
Karten per E-Mail: kontakt(at)theater-im-kino.de
- Fr., 20.03.2026, 20:00
Über den Veranstaltungsort
tik (Theater im Kino)
Das Theater im Kino, kurz tik, gibt es bereits seit 1960/61. In den bewegten 1990er-Jahren zog das Theater ins Erdgeschoss eines Altbaus in der Rigaer Straße. Seitdem hat sich das kleine Theater mitten im bunten Friedrichshainer Kiez mit seinen rund 30 Plätzen als Berliner Off-Bühne etabliert. Neben diversen Theaterinszenierungen bietet das Haus musikalische Veranstaltungsreihen, Improvisationstheater, Comedy Shows u.a. Ein Schwerpunkt des Vereins tik e.V. liegt auf der Förderung junger Kunst. Darüber hinaus erhalten die Zuschauer*innen die Chance, verschiedene Gastspiele nationaler und internationaler Ensembles zu erleben. Daraus entsteht ein abwechslungsreicher und vielfältiger Spielplan mit einer großzügigen Prise Kiez und dem Blick in die weite Welt.
Über das Stück
Theater Techno Tempel
Als die Rigaer Straße noch zu großen Teilen besetzt war und in fast jedem Keller eine Bar, ein Club oder eine Ausstellung zu finden, befand sich in der Hausnummer 77 der „legendäre“ Club „Schizzo-Tempel“. Die 90er Jahre in Friedrichshain sind geprägt von Umbrüchen, Leerstand und dem kurzen Sommer der Anarchie. Die Räumung der Mainzer Straße, das Zusammenwachsen von Ost- und Westberlin und die Gentrifizierung haben den Kiez verändert und verändern ihn weiterhin. Heute ist das Theater im Kino in den Räumen des „Schizzo“ zu Hause und lässt den Club mit der Performance 'Theater Techno Tempel' noch einmal aufleben.
Über die Mitwirkenden
Richard Haufe-Ahmels, Paul Marwitz-Seyffert, Jonin Herzig & Ensemble
Richard Haufe-Ahmels (Regie): 1993 in Hamburg geboren. Seit 2012 studierte er Theaterwissenschaft mit Nebenfach Filmwissenschaft im Bachelor an der Freien Universität Berlin. Derzeit schließt er das Master-Studium Theaterwissenschaft ab. Richard Haufe-Ahmels führt bei dokumentarischen und fiktiven Filmen Regie, inszeniert Theater, entwickelt Performances und arbeitet als Videokünstler. Paul Marwitz-Seyffert (Dramaturgie):1989 in der Niederlausitz geboren, ist freier Theaterdramaturg, der sich mit partizipativen Stückentwicklungen beschäftigt. Sein Arbeitsumfeld sind Bürger*innenbühnen & zeitgenössisches Kinder- und Jugendtheater. Als Coach & Workshopleiter für szenisches/kreatives Schreiben und seiner Arbeit an der Theaterakademie Hamburg ist er direkt an der Ausbildung neuer Generationen von Regisseur*innen und Dramaturg*innen beteiligt. Jonin Herzig (Schauspiel-Workshops): 1998 in Zürich geboren, ist Schauspieler*in, Performer*in und Spoken Word Artist. They ist aktuell Schauspiel Absolvent*in am Mozarteum in Salzburg. Jonin ist seit 10 Jahren fester Bestandteil der deutschsprachigen Poetry Slam Szene und ist Gründungs- und Vorstandsmitglied vom Verein TINte Netzwerk für trans, inter und nichtbinäre Bühnenliteratur. Schwerpunkte in their Arbeiten sind Identitäten, Körperpolitik und Aktivismus. Ensemble: Konstantin Gaedes, Niklas Herbst, Marcel Kaschig, Sabrina Ludwig, Victoria Luther, Valentina Marino, Enya Nagel, Karl Prange, Jaclyn Schönberg, Shams Sikora, Romy Sukiennik, Philipp Wittkopf, Manuel Zimmer