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  • Do., 26.03.2026, 19:15
–> HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Kreuzberg

Einführung mit Annemie Vanackere zu 'One Song. Histoire(s) du Théâtre IV'

Zwölf Performer*innen betreten die Bühne für ein hypnotisierendes Ritual über Abschied, Leben und Tod, Hoffnung und Wiederauferstehung. Vor dieser Vorstellung wird es eine Einführung geben.

  • 1Foto ©Michiel Devijver.

Auf Einladung des NTGent hat Miet Warlop – nach Milo Rau, Faustin Linyekula und Angélica Liddell – für “Histoire(s) du Théâtre” ein Werk entwickelt. Was ist die Geschichte von Theatermacher*innen? Mit 'One Song' formuliert Warlop eine Antwort, wie nur sie sie geben kann. Zwölf Performer*innen betreten die Bühne für ein hypnotisierendes Ritual über Abschied, Leben und Tod, Hoffnung und Wiederauferstehung. Vor der Vorstellung wird eine Einführung mit Annemie Vanackere, Intendantin des HAU Hebbel am Ufer, stattfinden.

Tickets: 28–35 €, ermäßigt 15–22 €

Dauer: ca. 60 Min.

Karten-Telefon: 030/ 25 90 04 27
Karten-Online: Karten online bestellen
wann:
  • Do., 26.03.2026, 19:15
wo: HAU Hebbel am Ufer (HAU2), Hallesches Ufer 34, Kreuzberg, 10963 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

HAU Hebbel am Ufer

Das HAU Hebbel am Ufer mit seinen drei Häusern HAU1, HAU2 und HAU3 und der digitalen Bühne HAU4 steht für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und Theorie feste Bestandteile des vielseitigen Programms. 

Über das Stück

One Song. Histoire(s) du Théâtre IV

Miet Warlop, die 2026 den belgischen Pavillon auf der Biennale in Venedig gestaltet, kommt mit ihrer kraftvollen Performance ans HAU zurück. Eine Mischung aus Konzert und Live-Wettkampf, einschließlich Kommentator*in und Cheerleader*in: Zwölf Performer*innen loten in einem hypnotisierenden Ritual mit Songtexten, Bildern und Gegenständen, Sauerstoff und Schweiß ihre Grenzen aus. Die Vergangenheit ist die Gegenwart ist die Zukunft. Und als Menschen sind wir, gewollt oder ungewollt, Gladiator*innen im Kampf gegen die Zeit. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft macht uns zu verletzlichen und tragischen Wesen zugleich. Verletzlich sind wir in unserer körperlichen Begrenztheit, trotz aller Anstrengungen, unseren Körper zu stärken. Und tragisch in unserer existenziellen Einsamkeit, die aus einem dem Menschen eigentümlichen Bewusstsein folgt.

Über die Mitwirkenden

Miet Warlop

Miet Warlop wurde im belgischen Torhout geboren und lebt und arbeitet als Künstlerin in Gent, Berlin und Brüssel. Ihr Studium an der Königlichen Akademie der Schönen Kunst in Gent schloss sie mit einem Master in 3D-Kunst ab. In den Jahren 2006 und 2007 war sie eine von sechs Künstler*innen des Projekts “DE BANK” im Genter Kunstzentrum CAMPO und arbeitete hier an ihrer Reihe der “Propositions” mit dem Titel “Grote Hoop/Berg”. Noch während sie mit den “Propositions” auf Tournee war, schuf sie mit “Springville” ihre nächste Arbeit, ein bewegendes Spiel mit dem Chaos, der Erwartung und der Überraschung, in dem Bühnenbild, Kostüme, Requisiten und Figuren zu einer Einheit verschmelzen. Ihren Einstand als associated artist der Beursschouwburg in Brüssel gab Warlop mit dem zweiten Alligator-Projekt, einem Wochenende der Mixed-Media- und Performancekunst mit verschiedenen Künstler*innen und Musiker*innen. Erstmals am HAU Hebbel am Ufer trat Miet Warlop 2012 im Rahmen der Wiedereröffnung des Hauses unter der künstlerischen Leitung von Annemie Vanackere auf.