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- Musiktheater + Publikumsgespräch
- Klimakrise
- politisches Märchen
- Klimaneutrales Produzieren
- Fr., 13.03.2026, 20:00
Publikumsgespräch zu 'Aufrecht in die Schräglage'
In 'Aufrecht in die Schräglage' erzählt das Musiktheater-Kollektiv mehrblick&ton ein politisches Märchen über den Zustand unserer Gegenwart: das Wasser steigt, die Gewissheiten sinken. Zwischen Marschmusik und Melancholie gibt die ZENTRALKAPELLE BERLIN den Ton an: mit Pauken und Trompeten bläst sie gegen den Sturm und schaut von Leuchttürmen der Weit- und Zuversicht.
- 1Foto ©VerenaEidel. Von drei Menschen, denen das Wasser bis zum Hals steigt und die in dieser Welt gemeinsam trauern und gemeinsam lachen.
„Hoffnung muss man sich anziehen wie frische Unterwäsche“. Woher kommt der Trost, wenn man glaubt, aus dem Krisenmodus keinen Ausweg mehr zu finden? Im anschließenden Publikumsgepräch mit der Theaterregisseurin Therese Schmidt und Mitglieder aus dem Ensemble 'Aufrecht in die Schräglage' laden wir ein, tiefer in die Themen des Stücks ein zutauchen. Wie ist der Entstehungsprozess verlaufen? Wie funktioniert klimaneutrales Produkzieren? Wie hat das den Probenprozess beeinflusst?
Tickets: Regulär: 25,00 €, Ermässigt :18,00€
Dauer: ca 75 min
Das Publikumsgespräch findet im Anschluss, gegen 21:45 h im im oberen Foyer statt.
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: karten(at)heimathafen-neukoelln.de
- Fr., 13.03.2026, 20:00
Über den Veranstaltungsort
Heimathafen Neukölln
Der Heimathafen Neukölln ist ein freies Produktionshaus und Community-Theater im Herzen von Berlin-Neukölln. Im historischen Saalbau verbindet er professionelle Produktionen mit partizipativen Formaten und lokaler Stadtteilkultur. Eigenproduktionen, Gastspiele, Festivals und Diskursformate greifen gesellschaftliche Fragen auf und bringen sie in Austausch mit der Nachbarschaft. Der Heimathafen versteht sich als Ort der Begegnung, kulturellen Teilhabe und gesellschaftlichen Auseinandersetzung – verankert im Kiez und vernetzt mit der freien Szene Berlins. Klimabewusstes Produzieren ist dabei ein zentraler Bestandteil der künstlerischen Praxis.
Über das Stück
Aufrecht in die Schräglage
Theater mit Blasmusik für eine wankende Spezies. In 'Aufrecht in die Schräglage' erzählt das Musiktheater-Kollektiv mehrblick&ton ein politisches Märchen über den Zustand unserer Gegenwart: das Wasser steigt, die Gewissheiten sinken und drei Vertreter*innen der wankenden Spezies führen eine Wesentlichkeitsanalyse durch, sie vermessen sich selbst, die unsichtbaren Emissionen ihrer Existenz und erzählen dabei die Geschichte einer ertrinkenden Welt. Aufrecht in der Schräglage bilanzieren sie – balancierend zwischen alten Sicherheiten und dynamischen Ungleichgewichten – ihren Gefühlshaushalt und geraten dabei zunehmend in Erfassungslosigkeit. Wo sind meine Systemgrenzen? Und wie positionieren wir uns inmitten der Schräglagen dieser Welt? Zwischen Marschmusik und Melancholie gibt die ZENTRALKAPELLE BERLIN den Ton an: mit Pauken und Trompeten bläst sie gegen den Sturm und schaut von Leuchttürmen der Weit- und Zuversicht. 'Aufrecht in die Schräglage' ist Teil des Programms für klimaneutrales Produzieren im Theater. Neben der Bilanzierung des CO2-Verbrauches der Produktion folgt auch die Ausstattung einem ressourcenschonenden Prinzip: Bühne und Kostüme entstehen durch Wiederverwendung, bzw. Re- und Upcycling.
Über die Mitwirkenden
Musiktheaterkollektiv mehrblick&ton
Im Musiktheaterkollektiv mehrblick&ton arbeiten Therese Schmidt als Autorin und Regisseurin, Wolfgang Heiniger als Komponist und Autor und Hsuan Huang als Bühnen- und Kostümbildnerin in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler:innen.
Ihr performatives Musiktheater basiert auf literarischen, musikalischen und diskursiven Vorlagen und verbindet unterschiedliche theatrale Zugänge zu einem eigenen Sprach- und Klangkosmos.
Seit mehreren Jahren beschäftigen sie sich in ihren Arbeiten mit den Krisen unserer Zeit und suchen in unterschiedlichen Projekten nach neuen Erzählungen, Begegnungen, musikalischen Ausdrucksformen und ästhetischen Ansätzen. Dabei wird das Eröffnen neuer Wahrnehmungen und Perspektiven, sowie die Lust, Denk-, Hör- und Seh-Muskeln zu dehnen, zu einem immer wichtigeren Bestandteil ihrer Arbeiten.