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  • toxische Männlichkeit
  • Do., 23.04.2026, 20:00
–> ACUD Theater
Mitte

Publikumsgespräch zu 'AWKWARD CONVERSATIONS WITH ANIMALS I’VE F*CKED'

Der aus fünf Szenen bestehende Abend ist eine Charakterstudie des Außenseiters Bobbys – und setzt sich durch den Aufhänger Sodomie mit den Themen Einsamkeit und toxischer Männlichkeit auseinander. Diese Themen wollen wir im anschließenden Publikumsgespräch vertiefen.

Rob Hayes Text, der international vielfach diskutiert und inszeniert wurde, bespricht das Unaussprechliche als eindringliches Kammerspiel über Isolation, Schuld, unstillbaren Wunsch nach Liebe, Einsamkeit und toxische Männlichkeit. Das Publikumsgespräch im Anschluss bietet Raum Gedanken, Fragen und Eindrücke mit dem Team und anderen Zuschauer*innen zu teilen. Wie entwickeln sich Menschen am Rande der Gesellschaft und warum bringt es eigentlich überhaupt gar nichts, wenn wir Tabuthemen einfach totschweigen?

Tickets: 15,- / 10,- (erm)

Karten-Telefon: 030/ 44 35 94 97
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: theater(at)acud.de
wann:
  • Do., 23.04.2026, 20:00
wo: ACUD Theater, Veteranenstr.21, Mitte, 10119 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

ACUD-Theater

Das ACUD-Theater in Berlin-Mitte ist seit 1990 ein Ort für junges, innovatives und vielfältiges Theater, das den Brückenschlag zwischen Schauspiel, Tanz, Performing Art, Clownerie und Figurentheater erprobt. Es unterstützt als freie Bühne national und international die Theaterarbeit junger Gruppen und SolokünstlerInnen. Das ACUD-Theater organisiert Festivals, initiiert multikulturelle Begegnungen zu politischen Themen und ermöglicht experimentelle Gratwanderungen. Auf der Bühne mit 70 Plätzen finden jährlich ca. 120 Vorstellungen statt, davon zu 90 % Neuinszenierungen, Erstaufführungen oder Uraufführungen. Es gibt außerdem Autorenlesungen in Originalsprache und politische Diskussionsforen, Workshops und Theatersport Veranstaltungen.

Über das Stück

AWKWARD CONVERSATIONS WITH ANIMALS I’VE F*CKED

Bobby hatte letzte Nacht Sex. Mit einem Hund. Jetzt sitzt er da, in Unterwäsche, und versucht, ein ganz normales Gespräch zu führen. Mit schwarzem Humor und schmerzlicher Offenheit tastet sich Bobby durch eine Serie von One-Night-Stands, bei denen er die Einzigen findet, die ihn nicht verurteilen, vielleicht aber nur, weil sie nicht antworten können. Ein Bett. Ein Mann. Fünf Tiere. Und fünf Gespräche, die wirklich niemand führen möchte. 

Der Monolog prämierte 2014 auf dem Edinburgh Fringe Festival. Der aus fünf Szenen bestehende Abend ist eine Charakterstudie des Außenseiters Bobbys – und setzt sich durch den Aufhänger Sodomie mit den Themen Einsamkeit und toxischer Männlichkeit auseinander. Mit entwaffnendem Humor und schmerzhafter Brutalität entwirft das Stück das Portrait einer Figur, die zwischen Scham, Sehnsucht und unbändiger Verzweiflung ins Wanken gerät. 

Über die Mitwirkenden

Strassentauben Kollektiv

Das Bremer Strassentauben Kollektiv zeigt die deutschsprachige Erstaufführung Awkward Conversations with Animals I’ve F*cked, des britischen Autors Rob Hayes. Maciej Tyrakowski spielt die Rolle des Bobby unter der Regie von Linus Wirth.


Amelie Maresté: Bühne & Kostüme
Pablo Schröder: Musik
Laura Sophie Faiss: Choreographie