Schauspiel + Publikumsgespräch Postkolonialismus Weltwirtschaft Kaffee

Fr. 21.10. 18:30->ZAK - Zentrum für Aktuelle Kunst (Alte Kaserne), Spandau

Publikumsgespräch zu 'Trade Winds! – Passatwinde'

Ein interkontinentales Team mit Künstler:innen aus Angola, Brasilien und Deutschland entwickelt mit Trade Winds! ein postkoloniales Schauspiel, das (nicht nur Kindern) wirtschaftliche Zusammenhänge und ihre Auswirkung anschaulich macht.

1 Foto ©Maria Cecilia Josi Fonseca. Ein postkoloniales (Schau-)spiel für Kinder zur Bedeutung weltweit vernetzter Wirtschaft.
1

Die Recherche zur Produktion entsteht zunächst parallel in Luanda, Curitiba und Berlin mit zehn beteiligten Künstler:innen und je einer Partnerschule vor Ort – und führt vier Wochen vor der Premiere die Fäden in Berlin zusammen. Das anschließende Publikumsgespräch bietet Raum für eure Fragen zu der die internationalen Zusammenarbeit dieser Produktion. Künstler:innen von drei Kontinenten arbeiten seit der Recherche miteinander. Und dann gehen sie auch zusammen auf Reisen und spielen nach Berlin auch in Angola und Brasilien. Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Wortschaft, die Entstehung des Sklaventums, Erfindung von neuem Geld und die manipulative Kraft der Kartographie könnten weitere Aspekte sein, die hier diskutiert und vertieft werden können.

Eintritt zum Stück und zum anschließenden Publikumsgespräch ist frei! Spenden sind willkommen!

Bitte reservieren per Mail: schreiner.julia(at)gmx.de

Ablauf:

18:30 Performance (Dauer ca 1 Stunde) 

Im Anschlus: Publikumsgespräch

 

Die Performance findet auf Portugiesisch und Deutsch statt, mit inklusiven Angeboten (Gebärdenübersetzung am 20. Oktober 2022, 10 Uhr), geeignet ab 8 Jahren. 

Weitere Informationen: www.trade-winds.live 

 

 

 

wann: Fr. 21.10. 18:30

wo: ZAK - Zentrum für Aktuelle Kunst (Alte Kaserne)
Am Juliusturm 64, Spandau, 13599 Berlin

Über den Veranstaltungsort

ZAK - Zentrum für Aktuelle Kunst (Alte Kaserne)

Das ZAK (Zentrum für Aktuelle Kunst) ist ein neues großzügiges Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und Begegnungsort für Menschen aller Kulturen. Eröffnet im Mai 2018 in den Räumlichkeiten der Alten Kaserne etabliert es sich als ein Zentrum für moderne und aktuelle Kunst. In wechselnden Ausstellungen lassen sich nicht nur Positionen der Gegenwartskunst, sondern auch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem Ort der Zitadelle auf 2500 qm Ausstellungsfläche bestaunen und diskutieren. Das auf einzelne Ausstellungen abgestimmte museumspädagogische Angebot und Rahmenprogramm runden Ihren Ausstellungsbesuch im ZAK ab. 

Über das Stück

Trade Winds! – Passatwinde

Die Performance erzählt u.a. anhand der Geschichte von Kaffee, Öl und Kommunikationstechniken von der kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Verwicklung der Kontinente Afrika, Amerika und Europa. Trade-Winds berichtet von den Ungleichheiten, die sich den Handelswegen folgend über die Jahrhunderte hinweg etablierten, nimmt die Entstehung des Sklaventums in den Blick, erfindet neues Geld und befragt die manipulative Kraft der Kartographie. Dazu hisst das Ensemble die Segel und geht immer Passatwind nach:

 

Was kostet wo wieviel? Wer arbeitet wo als was? Wie wird man Sklave?Wo sind die Profite? Und was ist eigentlich ein Privileg?

Über das Ensemble

Carlos Manuel und Julia Schreiner (u.a.)

Das interkulturelle Ensemble des Regisseurs Carlos Manuel erzählt wahre Geschichten aus vielen Perspektiven, betrachtet die Welt mal von oben, mal von unten, befragt sich selbst und andere nach der eigenen Teilhabe und dem eigenen Glück und bewegt sich so durch die Untiefen der Geschichte der Wirtschaft, die Gewinner und Verlierer kennt.

Die Recherche zur Produktion entsteht zunächst parallel in Luanda, Curitiba und Berlin mit zehn beteiligten Künstler:innen und je einer Partnerschule vor Ort – und führt vier Wochen vor der Premiere die Fäden in Berlin zusammen. Die Uraufführung von 'Trade Winds' findet im Oktober in Berlin statt, bevor die Produktion dem Ruf des Passatwinds folgt und auf Reisen geht: nach Luanda (Angola) und Curitiba (Brasilien), um auch dort für Kinder und ihre Familien zu spielen.

 

Performance: Amélia Aníbal Paulino, Florian Henning, Hemak Verkron, José Ernesto Quinhoca, Joyce Ferse, Maria Cecília, Pedro Ramires

Regie/Deutschland: Carlos Manuel Musik/Angola João Ana, Kostüm/Brasilien: Amabilis de Jesus Dramaturgie/Produktion: Julia Schreiner

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
page-ts-all100