Zeitgenössischer Tanz (Double Bill) + Publikumsgespräch Gender Queer Kommunikation

Sa. 17.07. 20:00->Pfefferberg Theater, Prenzlauer Berg

Publikumsgespräch zur Double Bill 'NO NAME* das Muxical' und 'Noisy Cases'

Gender, Queer und die Poetik des Körpers: Nach gleich zwei zeitgenössischen Tanzstücken laden die Kompanien euch zu einem Publikumsgespräch ein, bei dem ihr all eure Fragen loswerden und mit den Künstler:innen auf Tuchfühlung gehen könnt.

1 Foto ©Simon Wacher2 Kerstin Reichelt, Regisseurin und Produktionsdramaturgin
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Queer und Verspieltes, Stimme und High Heels, all das ist zu verschieden und eigen, als dass es in eine einzige Schublade passen, mit einem einzigen Begriff benannt werden könnte. NO NAME* das Muxical sowie das anschließende Publikumsgespräch ist eine Einladung ins Unbekannte für diejenigen, die glauben, dass Rosa - oder Pink - ausschließlich für Mädchen und Blau für Jungen gedacht ist. NOISY CASES ist das Ergebnis unterschiedlichster Kommunikationswege und -formen, mit denen wir seit langem konfrontiert sind – vom Tanz bis hin zu den Ausdrucksmöglichkeiten von Fußgänger:innen. Beim Publikumsgespräch in Anschluss an den Doppelabend sitzt das gesamte Team auf der Bühne: Lernt Tänzer:innen, Choreograf, Kompanieleiter und Bühnenbildner hautnah kennen und befragt sie zu den Stücken, ihren Hintergründen und dem Kompaniegeschehen. Unter welchen Gesichtspunkten wurde die Musik für das Stück erstellt? Wie wurde der inklusive Probenprozess gestaltet – wie tanzt es sich im und mit dem Rollstuhl? Ihr seid außerdem eingeladen, eure Eindrücke und Gedanken zu teilen.

Die Tickets (23,25 € / ermäßigt 17,75 €) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an der Gesprächsrunde können Sie auch direkt über Theaterscoutings Berlin reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.

Ablauf: 

20:00 Vorstellung

Im Anschluss: Gesprächsrunde

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

Tickets können ebenfalls per E-Mail an kasse(at)pfefferberg-theater.de  oder telefonisch unter 030 939358555 reserviert werden.

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer:innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie  bitte: kasse(at)pfefferberg-theater.de

kasse(at)pfefferberg-theater.de
Alles zu Ticketpreisen und -kauf findet ihr außerdem hier:
https://www.pfefferberg-theater.de/spielplan/kalender/

Karten-Telefon: 030 - 479 974 26
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Sa. 17.07. 20:00

wo: Pfefferberg Theater
Schönhauser Allee 176, Prenzlauer Berg, 10119 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater

Das Pfefferberg Theater in der Schankhalle Pfefferberg ist ein Ort des Schauspiels, der Kultur und der Begegnung. Der Pfefferberg als denkmalgeschütztes Architekturensemble ist weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. Er kann auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken: 1841 durch den bayrischen Braumeister Josef Pfeffer als Brauerei gegründet, spiegelt das Areal mit seinen über zwanzig Gebäuden ein Stück der Bau- und Industriegeschichte Berlins wider.
Wegen der Beschädigung im 2. Weltkrieg verfallen, galt die Ruine “Pfefferberg” in den 90er Jahren nach der Wende als ein soziokulturelles Zentrum und kreativer Hotspot.
2007 begann die Planung des denkmalgerechten Wiederaufbaus. Durch die Verwendung alter Backsteine und Stahlkonstruktionen entstand eine Synthese aus alten und neuen Materialien. So stellte sich zwischen 2011 und 2013 die alte Schönheit des Gebäude-Ensembles wieder her. In der Schankhalle Pfefferberg wurde im Jahre 2013 das Pfefferberg Theater eröffnet.


https://www.pfefferberg-theater.de/

Über die Tanzperformances

NO NAME* das Muxical von SZENE 2WEI & Noisy Cases von THE GARDEN // performing arts

NO NAME* das Muxical - die zeitgenössische Vision eines Musicals spielt mit den Geschlechtern. Queer und Verspieltes, Stimme und High Heels, all das ist zu verschieden und eigen, als dass es in eine einzige Schublade passen, mit einem einzigen Begriff benannt werden könnte. Das Stück ist eine Einladung ins Unbekannte für diejenigen, die glauben, dass Rosa – oder Pink – ausschließlich für Mädchen und Blau für Jungen gedacht ist.
Noisy Cases von THE GARDEN // performing arts beschäftigt sich anschließend mit den unterschiedlichen Kommunikationswegen und -formen, mit denen wir konfrontiert sind. Stumm „sprechen“ die Tänzer*innen über die Beziehungen, die Menschen untereinander aufbauen, über die Poetik ihrer Körper, über ihre Möglichkeiten, ihre Bedürfnisse und Wünsche. Manches ist dabei der Realität entnommen und folgt einem Lebensimpuls: eine physische Manifestation von Vernunft, Intuition und Empfindung.

Über den Choreografen

William Sánchez H.

SZENE 2WEI mit Sitz in Lahr (Schwarzwald) und THE GARDEN // performing arts mit Sitz in Essen sind Tanzkompanien des Choreografen William Sánchez H., die sich über das Medium des zeitgenössischen Tanzes mit wichtigen Themen unserer Zeit befassen. SZENE 2WEI betreibt der Choreograf gemeinsam mit dem Tänzer Timo Gmeiner, das Ensemble besteht aus professionellen Tänzer*innen mit und ohne Behinderung.

https://www.szene2wei.com
http://thegardenperformingarts.com/ 

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