Artist Talk + Tanz + Performance 'Race' Gender

Mo. 17.05.2021   19:00->Sophiensæle, Mitte

Artist Talk zum Residency Showing von T.Will: New Techniques II

T.Will gibt gemeinsam mit seinem Team Einblicke in ihre Recherche rund um die Wechselbeziehung von 'Race', Gender und Melancholie. Für den Artist Talk treffen T.Will und Nkisi am 17.5 die Tanzwissenschaftlerin Mariama Diagne (IKM - Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, Wien) für ein Künstler*innengespräch auf Zoom.

1 Foto © Thyago Sainte
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Am 17.05. um 19 Uhr treffen T.Will und Nkisi die Tanzwissenschaftlerin Mariama Diagne und unseren Tanzdramaturgen Mateusz Szymanówka für einen Artist Talk auf Zoom. Das Künstler*innengespräch setzt im digitalen Raum die Tradition des Hauses als Begegnungsort fort. Hier gibt es Zeit für Fragen und Antworten, Austausch und Kennenlernen, Diskussionen und Herleitungen, Beobachtungen und Ausblicke.

Das Gespräch findet in englischer Lautsprache statt und wird simultan in deutsche Lautsprache übersetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter https://bit.ly/3h3acXP 
Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden.

Weitere Infos zum Showing auf der Webseite der Sophiensæle: https://sophiensaele.com/de/programm/stueck/twill-new-techniques-ii-residency-showing

 

 

wann: Mo. 17.05.2021   19:00

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle (online)

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. Künstler*innen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog.

www.sophiensaele.com

 

 

Über das Stück

Trompoppies

„Trompoppies“ ist ein Afrikaans-Wort für Tambourmajoretten, die in Uniform Formationstänze aufführen. Während der Residenz widmete sich T. Will einem der wichtigsten choreografischen Elemente dieser Tänze – den präzisen Handgesten. Der Choreograf verbindet Bewegungen der Trompoppies mit den melodramatischen Gesten weißer Diven und der heftigen Gestik, die mit dem Image Schwarzer männlicher Rap-Stars verknüpft ist, und erforscht so die performative Dimension von 'Race' und Gender. Die Praxis ermöglicht eine neue Form von Sensibilität und Weichheit in der kulturellen Repräsentation Schwarzer Männlichkeit und öffnet diese für queere Lesarten.

Über den Performer

T.Will

T.Will ist ein Performer und Künstler, der zwischen Berlin und Bern lebt. In seiner künstlerischen Arbeit erforscht er das Spektrum von Rhythmus und Klang in Bezug auf den Körper und seine Umgebung. T.Will studierte an der PARTS School For Contemporary Dance in Brüssel und an der Hochschule der Künste Bern und hat mit Eszter Salamon, Jérôme Bel, Ligia Lewis, Trajal Harrell, Meg Stuart, Andros Zins-Browne, Alex Baczyński-Jenkins, Young girls reading group, Kat Valaster, PRICE und mit dem Cullberg Ballet unter Deborah Hay und Jeftha Van Dinther gearbeitet.

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