Audiodeskription + Installation + Klasse Geschlecht Migration

Sa. 04.09. 17:00
So. 05.09. 17:00
->Sophiensæle, Mitte

Audiodeskription zu 'Fashionshow: Working Class Daughters'

Die Installation im Hof der Sophiensæle verhandelt Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Die Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen kann über Kopfhörer gehört werden und beschreibt die visuellen Elemente der Installation.

1 Foto © Anna Trzpis-McLean
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Regelmäßig bieten die Sophiensæle zu ausgewählten Vorstellungen Audiodeskriptionen an, um diese für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen. In der Audiodeskription über Kopfhörer werden die Vorgänge auf der Bühne beschrieben. Darüber wird blinden Personen und Menschen mit Sehbehinderung der Zugang zu den visuellen Elementen eines Stückes ermöglicht: Geschildert werden u.a. Bewegung, Gesten, Mimik, Bühnenbild, Kostüme und Requisiten.

Der Eintritt ist frei. Die Audiodeskription und das zur Installation gehörende Hörstück sind auf deutscher Sprache. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kopfhörer werden vor Ort ausgegeben.

Weitere Informationen auf der Webseite der Sophiensæle: https://sophiensaele.com/de/stueck/kristina-karolina-dreit-anna-trzpis-mclean-fashionshow-working-class-daughters-1 

 

 

wann: Sa. 04.09. 17:00
So. 05.09. 17:00

wo: Sophiensæle
Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle (Hof)

Die Sophiensæle sind einer der wichtigsten Produktions- und Spielorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum. Künstler:innen aus der Berliner, sowie aus der nationalen und internationalen Szene werden aufgrund ihrer künstlerischen Konzepte, Fragestellungen und Arbeitsansätze eingeladen, ihre Arbeiten hier zu produzieren und zu präsentieren. Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate ergänzen sich gleichberechtigt im Programm und treten in einen produktiven Dialog.

www.sophiensaele.com

 

 

Über das Stück

Working Class Daughters

Ein Auto steht da. Kofferraum offen. Das Radio läuft. Frauen* und Queers sprechen. Und sie sprechen über Klasse. Ausgehend von Interviews verhandelt die Installation Fashionshow: Working Class Daughters Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Dabei wird die eigene Rolle als u. a. Working Class Academic reflektiert – und fast schon nebenbei erschließen sich die Verschränkungen und Verknüpfungen zu anderen Identitäts- und Strukturkategorien. Die Installation basiert auf einer vorangegangenen Performance und der dafür eigens entworfenen T-Shirt-Kollektion und greift Bilder ost-europäischer Märkte und informellen Handels auf. Subtil nimmt sie Bezug auf ein aktuelles Phänomen, bei dem sogenannte „Workwear“, also Arbeitskleidung, in High-Fashion-Kontexten Einzug hält.

What's classy if you're rich, but trashy if you're poor?

* Working Class Daughters spricht von Frauen und meint damit alle, die sich selbst als solche identifizieren und/oder so gelesen werden und strukturell als Frauen diskriminiert werden. Das muss nichts über die geschlechtliche Identität jeder:s einzelnen aussagen. 

Über die Mitwirkenden

Karolina Dreit, Kristina Dreit & Anna Trzpis-McLean

KRISTINA DREIT, *1988 in Krupskoje/Kasachstan, studierte Szenische Künste in Hildesheim und Zürich sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien und arbeitet an performativen Settings als Regisseur:in, Dramaturg:in, Künstler:in.

KAROLINA DREIT, *1984 in Karabulak/Kasachstan, ist Soziologin aus Leidenschaft. Sie hat der Universität den Rücken gekehrt und ist in künstlerischen, kollektiven und politischen Zusammenhängen aktiv und als Kulturarbeiterin und Lehrerin tätig. Sie arbeitet an feministischen und intersektionalen Perspektiven auf Klasse und Arbeit.

ANNA TRZPIS-MCLEAN, *1984, Mielec/Polen, hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main studiert und arbeitet als Designerin in den Bereichen Bühnenbild, Objekt, Raum und Zeichnung.

annatrzpismclean.com  

 

 

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