zurück zur Startseite zurück zur Programmübersicht
  • 1
  • Relaxed Performance + Deutsche Audiodeskription
  • Stand-Up Comedy
  • chronische Erkrankungen
  • Schmerzen
  • nicht sichtbare Behinderung
  • Sa., 21.02.2026, 19:00
–> Sophiensæle
Mitte

Deutsche Audiodeskription zu 'Baby, I`m Sick Tonight'

Aus der Perspektive einer queeren Woman of Color mit chronischen Erkrankungen experimentiert Olivia Hyunsin Kim mit dem Format der Stand Up-Comedy. Zusammen mit anderen chronisch kranken Künstler*innen sucht sie nach Formen eines selbstermächtigenden Humors.

  • 1Foto © Mayra Wallraff

Die Tanz-Performance wirft einen kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit chronisch kranken FLINTA*-Personen. Dabei verweben die Künstler*innen historische Perspektiven wie die Kulturgeschichte der Hysterie mit aktuellen Fragestellungen um Intersektionalität, Körperbilder und die Vereinnahmung kranker Körper durch kapitalismuskritische Diskurse.

Tickets: 5-25€ ausführliche Infos zu den Ticketoptionen gibts hier

Dauer: 1h 30 Min.

Sprache: Deutsch, Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln

Content Note

Barrierefreie Angebote: 

Alle Vorstellungen sind zugänglich in DGS. 

Relaxed Performance 

Mer Infos hier

Karten-Online: Karten online bestellen
wann:
  • Sa., 21.02.2026, 19:00
wo: Sophiensæle, Sophienstraße 18, Mitte, 10178 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Sophiensæle

Die Sophiensæle sind eines der wichtigsten Produktionshäuser für die freien darstellenden Künste in Berlin. Im denkmalgeschützten Gebäudeensemble, dem ehemaligen Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße, präsentieren wir ein breites, sich ständig veränderndes Spektrum der performativen Künste. Seit 1996 als Theater von Künstler*innen für Künstler*innen gegründet, verstehen wir unsere Kernaufgabe in der Förderung künstlerischer Entwicklungen. Dabei setzen wir auf eine programmatische Mischung aus etablierten Künstler*innen und Nachwuchsförderung, sowie aus lokalen und internationalen Positionen. Künstler*innen, die jenseits von Genregrenzen inter- und transdisziplinär arbeiten und neue Möglichkeiten des Performativen erkunden, zeigen bei uns ihre Stücke und entwickeln innovative Formen zwischen Tanz, Performance, Theater, Bildender Kunst, Diskurs, Text, Gastgeber*innenschaft und Raum.

https://sophiensaele.com/de 

Über das Stück

Baby, I’m Sick Tonight

Aktuelle kapitalismuskritische Diskurse stellen Menschen mit chronischen Erkrankungen oft romantisiert oder vereinfacht dar. Sie werden als widerständige Körper gelesen, die dem Kapitalismus entgegenwirken – etwa durch andere Zeitlichkeiten oder das Scheitern der erwarteten Produktivität – während Aspekte wie Dauerschmerzen oder die Notwendigkeit bspw. von crip time ignoriert werden. Gemeinsam mit ihrem Team tritt Olivia Hyunsin Kim tänzerisch und erzählerisch Stigmatisierungen und Vorurteilen gegenüber Künstler*innen mit unsichtbaren Behinderungen oder Menschen, die fälschlicherweise als gesund gelesen werden, entgegen. Dabei nutzen die Künstler*innen auf radikal widerspenstige und humorvolle Art die Mittel von Stand Up, Pop und Performance, um u.a. die Kulturgeschichte der Hysterie, den heutigen Umgang mit kranken FLINTA*s und die Körperbilder der zeitgenössischen Tanzszene miteinander in Verbindung zu setzen.

Über die Mitwirkenden

Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim

Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim arbeiten kollektiv an choreografischen Arbeiten mit einem queerfeministischen und postkolonialen Fokus. Durch Fiktion verhandeln sie Machtverhältnisse neu und bieten empowernden Alternativen zur Gegenwart. Das feste Team besteht aus Kristin Gerwien, Olivia Hyunsin Kim und Jones Seitz. 

Kristin Gerwien stellt Kostüme/Objekte für Performances her. Als Sängerin untersucht sie Songwriting und Karaoke. Olivia Hyunsin arbeitet als Choreografin und Kuratorin. Jones Seitz erarbeitet das Licht- und Videodesign für eigene Installationen, sowie Performance Projekte und ist Gründungsmitglied des FLINTA+ -Netzwerks Gefährliche Arbeit e.V. Marielle Schavan studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus sowie Inszenierung der Künste und der Medien an der Universität Hildesheim. Sie forscht künstlerisch zu Themen der Selbstinszenierung im Internet oder der medialen und gesellschaftlichen Repräsentation von Menstruationsschmerzen. 

Hier gehts zu den ausführlichen Bios.