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  • Fr., 11.04.2025, 20:00
–> Ballhaus Ost
Prenzlauer Berg

Nachgespräch zu 'The Great Grand Other'

'The Great Grand Other' untersucht die Weitergabe von Kriegserinnerungen und -traumata über Generationen hinweg. Zwischen szenischem Konzert, Installation und Performance vollzieht sich eine poetisch-musikalische Suche, deren Ausgangspunkt eine Leerstelle ist.

  • 1Foto © Klaus Gigga. Die Zuschauer*innen begeben sich in ein immersives Setting und müssen sich dort erst einmal selbst räumlich positionieren. Der gesamte Boden ist mit Kies bedeckt. Jeder Schritt knirscht.

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch zwischen dem Team von 'The Great Grand Other' und Anja Quickert mit anschließendem Q&A statt.

Tickets: 15 | 10 Euro
Karten können telefonisch, per Mail oder online erworben werden.
Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben.
Dauer: 85 min.
Sprache: deutsch, englisch, ukrainisch, jiddisch

Karten-Telefon: 030/ 44 03 91 68
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: karten(at)ballhausost.de
wann:
  • Fr., 11.04.2025, 20:00
wo: Ballhaus Ost, Pappelallee 15, Prenzlauer Berg, 10437 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

BALLHAUS OST

Das BALLHAUS OST ist eine seit 2006 bestehende Spielstätte für freies Theater, Performance und Tanz. Das Haus in der Pappelallee 15 im Prenzlauer Berg ist Heimat für bereits etablierte Gruppen und Künstler der freien Szene (wie z.B. die Puppenspielformation "Das Helmi") und bietet gleichzeitig Raum für bislang weniger bekannte Akteure der vitalen freien Berliner Theaterlandschaft, hier ihre Arbeiten zu präsentieren. Das Ballhaus ist somit Begegnungsstätte für experimentierfreudige und -mutige Theaterkünstler und ein neugieriges Publikum - ein dynamischer Ort der passionierten Bearbeitung heutiger Lebenswirklichkeiten.
https://www.ballhausost.de/

Über das Stück

The Great Grand Other

Die Zuschauer*innen begeben sich in ein immersives Setting und müssen sich dort erst einmal selbst räumlich positionieren. Der gesamte Boden ist mit Kies bedeckt. Jeder Schritt knirscht. Die Musikerin Melanka Piroschik lässt mit Geige und Stimme alte ukrainische, jiddische, deutsche und britische Volkslieder erklingen, die mit den elektronischen Soundscapes des Medienkünstlers Matthias Schönijahn verschmelzen. Auf Videoscreens erscheinen mysteriöse Bilder aus einem Kirschgarten und Übersetzungen der fremden Lieder. McCrae und Zaitev suchen im Kies und in ihren Erinnerungen nach Antworten auf die Fragen, die ihnen ihre Vorfahren gestellt haben – nach Worten in einem Meer aus Schweigen.

Über die Mitwirkenden

Michael Neil McCrae, Dina Zaitev, Matthias Schönijahn und Melanka Piroschik

Michael Neil McCrae, Dina Zaitev, Matthias Schönijahn und Melanka Piroschik sind Kunstschaffende an der Schnittstelle von Theater, Performance, Musik und installativen Formaten.
Michael Neil McCrae, Produzent und Regisseur aus Dresden, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und leitet seit 2016 die Gruppe theatraler subversion. Zu seinen Werken zählen das „Archiv der lebenden Toten“ und das 360°-Musiktheaterprojekt „Lebende Minus Tote“.
Dina Zaitev, eine postsowjetische, jüdische Künstlerin aus Dresden, verbindet Theater, Erzählung und performative Elemente.
Matthias Schönijahn lebt und arbeitet in Berlin als Künstler im Bereich Video und performative Klanginstallation.
Melanka Piroschik, deutsch-ukrainische Musikerin aus Leipzig, interpretiert traditionelle Musik zeitgenössisch und erforscht musikalische Riten, besonders aus der Ukraine.