Fr. 03.09. 19:30->

Offen lag die Welt - Ein Theaterabend mit multiplen Wirklichkeiten inmitten einer Pandemie

Hinter der Welt liegen gut eineinhalb Jahre Pandemie. Sie war und ist einschneidend für alle. Ein Erlebnis, das in jedes Gespräch einfließt und die meisten Handlungen beeinflusst. Das deutsch-syrische Ensemble von syn:format beschäftigt sich mit dieser Erfahrung, die wir alle gemacht haben und stellt fest: wir haben alle etwas anderes erlebt. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt.

1 Antonia Eilers, Theaterpädagogin, Regie, Dramaturgie, Autorin
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Infos https://www.spsg.de | https://synformat.org/ Tickets www.reservix.de Preis 15,-/ermäßigt 10,- Euro Dauer ca. 80 Minuten

Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Fr. 03.09. 19:30

Treffpunkt: Wasserterrasse Jagdschloss Grunewald Hüttenweg 100 14193 Berlin

Über den Veranstaltungsort

Über das Stück

Offen lag die Welt

Die vier Schauspieler*innen von syn:format arbeiten sich an ihrem Erleben in der Zeit der Pandemie ab – und breiten das gesellschaftliche Thema Einsamkeit, das alle betrifft und niemanden vorbei lässt in zahlreichen Facetten aus. Sie basieren ihren Theaterabend „Offen lag die Welt“ auf ihr eigenes Erleben, beschäftigen sich aber auch mit der Frage, wie die entzweite Gesellschaft wieder zusammenfinden kann. Geleitet von einer vielleicht kindlichen Neugierde geben sie den offenen Fragen und Wunden der Zeit Raum und fragen sich, wann es endlich ein Ende nimmt: Was wenn die Pandemie mich vor eine Leere stellt und mir meine Aufgabe raubt? Was, wenn Flucht- und Kriegswahrnehmung meine Sicht auf die Dinge prägen? Was wenn die ungebändigte Informationsflut, die jede*r anders verfolgt und verarbeitet, die Gesellschaft weiter auseinanderdriften lässt? Kann, ja muss der Staat die Führung klarer übernehmen? Oder ist die Freiheit jedes einzelnen wichtiger?

Über die Mitwirkenden

syn:format

Das deutsch-syrische Kollektiv syn:format wurde 2015 von jungen geflüchteten Männern und Berliner Theatermacher*innen gegründet. Bereits nach der ersten Produktion schlossen sich professionelle geflüchtete Theater- und Kulturschaffende dem Kollektiv an. Es entstand die „Trilogie des Ankommens“, die sich mit Flucht & Identität, Heimat und Freiheit auseinandersetzte. 'ALLES | was wir haben', das Stück in dem erstmals auch deutsche Schauspieler*innen mit dem Ensemble auftraten, wurde zum International Theatre Festival Sharm el Sheikh und Theaternatur-Festival der darstellenden Künste eingeladen. 2018 bekam syn:format den 1.Preis des Farbenbekennen-Awards vom Berliner Senat. 

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