Chortheaterprojekt + Podiumsdiskussion UN-Kinderrechtskonvention

Fr. 11.11. 18:30->Theater im Delphi , Weißensee

Podiumsdiskussion zu 'Rights for Children'

Der Regisseur Alexander Weise bringt mit 'Rights for Children' die UN-Kinderrechtskonvention mit 16 Kindern, Jugendlichen und dem Schauspieler Andrei Tacu auf die Bühne. Das Chorprojekt nimmt die Ratifizierung des Gesetzestextes in Deutschland vor 30 Jahren zum Anlass, die von den Vertragsstaaten versprochenen Rechte für Kinder und Jugendliche neu ins Bewusstsein zu rücken und kritisch zu beleuchten. Dies wird in der anschließenden Podiumsdiskussion weiter vertieft.

1 Foto ©Thorsten Fleischhauer. Die UN-Kinderrechtskonvention als Chortheaterprojekt mit Kindern, Jugendlichen und einem Schauspieler
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Die 360 Grad Projektionen von Stefano di Buduo setzen die Akteur:innen in einen globalen Zusammenhang und nutzen dazu Bilder, die unsere Wirklichkeit ebenso abbilden wie Illusionen, Utopien und emotionale Welten. Die UN-Kinderrechtskonvention ist die Übereinkunft von bisher 196 Staaten auf Standards im Schutz von Kindern zu achten. Sie sind kein einklagbares Recht, sondern dienen lediglich als Versprechen. Am 20. November 1989 wurden sie von der UN-Generalversammlung unterzeichnet, wenn auch nicht von allen Ländern ratifiziert. Aus diesem Grunde findet die Derniere von „Rights for Children“ am 20. November 2022, dem Jahrestag der Unterzeichnung statt.

Tickets: 19 €, ermäßigt 12,- €

Ticket-Reservierung via:   www.rightsforchildren.de oder unter tickets(at)rightsforchildren.de 

Premiere/Uraufführung: 9. November 22, 19 Uhr

Weitere Aufführungen: 11. November 22, 18.30 Uhr – anschließend Podiumsdiskussion

Weitere Aufführungen: 12., 19., 20. November 22, 19 Uhr

Podiumsdiskussion: 11. November 22, 20.15 Uhr

Weitere Informationen unter:               

www.rightsforchildren.de
                                             

wann: Fr. 11.11. 18:30

wo: Theater im Delphi
Gustav-Adolf-Straße 2, Weißensee, 13086 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Theater im Delphi

Das Theater im Delphi ist eine Spielstätte von außergewöhnlichem Charakter. Das 1929 als Stummfilmkino erbaute Haus wird seit 2012 vom Künstlerduo Brina Stinehelfer und Nikolaus Schneider als internationales Kulturzentrum geleitet.  Im Programm finden sich Theater, Tanz, Oper, Konzert, Performance, Film und viele Hybrid-Projekte. Wie kaum ein anderer Ort der Stadt, verkörpert dieses Theater die lebendige Kulturlandschaft Berlins, ein fruchtbares Umfeld für spannende neue Entwicklungen in der Kunst. Internationale Bekanntheit erlangte das Delphi im Gewand des legendäre Nachtclubs aus den 1920er Jahren, dem Moka Efti in der Fernsehserie Babylon Berlin.

www.theater-im-delphi.de  

 

 

Über das Stück

Rights for Children

Die Inszenierung basiert auf dem Gesetzestext der Konvention selbst, der ergänzt wird durch Erfahrungen und Fragen der jungen Darsteller:innen, die von ihrer sehr eigenen Realität erzählen. So besteht der bewusst divers besetzte Chor bei Alexander Weise aus Individuen, die in ihrer Unterschiedlichkeit sichtbar werden und doch gemeinsam in Verbundenheit mit den anderen agieren. Als Kontrapunkt steht dem fordernden Chor aus jungen Stimmen der Schauspieler Andrei Tacu gegenüber, der aus der Distanz einer erwachsenen - vermeintlich überlegenen - Perspektive den Text befragt und der Unbestechlichkeit der von den Kindern vorgetragenen Konventionen die Vielschichtigkeit eines komplexen Diskurses entgegensetzt (Text: Marcel Luxinger):

Was sind die Errungenschaften unserer Zivilisation noch wert?

www.theater-im-delphi.de 

Über Schauspieler und Regisseur

Alexander Weise

Der Schauspieler und Regisseur Alexander Weise erhielt bereits vor seiner Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum eine musikalische Ausbildung als C-Kirchenmusiker, in der er u.a. Chöre dirigierte. Zur Chorleitung fand er durch seine Begegnung mit Ulrich Rasche 2009 an der Volksbühne Berlin zurück. In zahlreichen weiteren Arbeiten mit Sprechchören neben Ulrich Rasche u.a. mit Karin Henkel und Cornelia Crombholz war es sein Ziel, auch und gerade im Rahmen der chorischen Arbeit, den persönlichen Zugang der Darsteller:innen zu den Texten zu finden, um im Chor jede:n einzelne:n in der Gemeinschaft sichtbar werden zu lassen. 2017 & 2019 wurden die Inszenierungen „Die Räuber“ und „Das große Heft“ (Regie: Ulrich Rasche | Sprechchöre: Alexander Weise) zum Theatertreffen eingeladen. „Rights for Children“ ist nach „Das Eddy Projekt“ seine zweite Regiearbeit, in der er erneut die Zusammenarbeit von einem Chor junger Darsteller:innen mit professionellen Künstlern flankiert.

https://www.alexanderweise.eu/

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