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- Dokumentarisches Theater + Publikumsgespräche
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So., 14.04.2024, 19:00
Publikumsgespräch zu 'Die Klimamonologe'
Nach 900 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe, nun das neue Theaterstück von Autor und Regisseur Michael Ruf. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt.
Die Klima-Monologe sind dokumentarisches Theater. Michael Ruf führt Interviews, die mehrere Stunden, teils mehrere Tage dauern. Diese Interviews werden dann lediglich gekürzt und verdichtet. Es wird dabei nichts hinzu erfunden und die sprachliche Ausdrucksweise wird beibehalten. Wortgetreues, menschennahes Theater.
Tickets:
Regulär: 20,00 € Ermäßigt: 14,50 €
Mit Berlin-Pass (Abendkasse): 3,00 €
Für Geflüchtete (Abendkasse): 0,00 €
Dauer: 120min (ohne Pause) / Mit englischer, arabischer und französischer Übertitelung
Im Anschluss (21:30) an jede Vorführung finden Publikumsgespräche statt.
Bestuhlt (Studio / Saal) / Freie Platzwahl / Studio: Nicht barrierefrei / Ticketinformationen
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: karten(at)heimathafen-neukoelln.de
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So., 14.04.2024, 19:00
Über den Veranstaltungsort
Heimathafen Neukölln
Wir begreifen Neukölln als Untersuchungsraum, Schauplatz und Bühne, die wir mit unterschiedlichsten Formaten bespielen. Abseits der großen Häuser der Stadt spiegelt der Heimathafen die ihn umgebende Realität – als Reaktion auf die sich ständig verändernde Vielfalt aus Farben, Stilen, Genres, Milieus und Kulturen. Unseren Anspruch als Kulturraum für alle erfüllen wir durch Formatvielfalt und Publikumsnähe. Eingebettet in die Kulturmeile Karl-Marx-Straße, umgeben von Oper, Kino und Galerien, finden Einheimische und Gäste ein Stück kulturelle Heimat, in der vieles möglich wird und neu zusammenfindet. Eine Vielfalt an Sparten. Alle sind dabei. Wir wollen die Stimmung einfangen, Kontroversen aufgreifen, Geschichten erzählen und im besten Sinn ein Ort der Unterhaltung sein.
Über das Stück
Die Klimamonologe
Dürren, Überschwemmungen, Stürme. Unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus. Das Zeitfenster, das noch zum Handeln bleibt, wird immer kleiner. Die Klima-Monologe erzählen von den weltweiten Kämpfen verschiedenster Menschen gegen den Klimawandel. Sie geben Einblick, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt ganz konkret die Folgen des Klimawandels in ihren eigenen Biografien spüren. Die Akteur*innen müssen immer wieder existenzielle Entscheidungen treffen: zwischen zu Hause bleiben oder weggehen, zwischen Ernteausfällen auf dem Land oder dem Leben als Tagelöhner in der Stadt, zwischen Sicherheit und Identität, zwischen Hunger und Risiko.
Über die Mitwirkenden
Michael Ruf
Michael Ruf ist Autor, Regisseur, Gründer und Geschäftsführer von Wort
und Herzschlag gUG. Nach dem Studium von Feature Film (M.A.) am Goldsmiths College London, Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie (M.A.) an der Freien Universät Berlin und and Creative Thinking (M.A.) an der University of Massachusetts Boston, hat Michael Ruf Stipendien der Friedrich Ebert-Stiftung und der Fulbright Kommission erhalten. Bislang gab es 850 Aufführungen seiner Theaterstücke. Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe, sind die 'Mittelmeermonologe' das neue Theaterstück von Regisseur Michael Ruf. Michael Ruf bietet seine Arbeit mit der Nichtregierungsorganisation „Wort und Herzschlag gUG“ (gemeinnützige Unternehmer-Gesellschaft) dar.