Theater Publikumsgespräch Beziehung zwischen einer Mutter und einer Tochter käuflicher Wert von Liebe Erfindung neuer Formeln für persönliche Beziehungen

Fr. 13.05. 19:30->Heimathafen Neukölln , Neukölln

Publikumsgespräch zu 'MADRE®'

Suche Tocher, biete Mutter. MADRE® ist ein Stück über Liebe und Sehnsucht, über Verabredung und Verbindlichkeit, aber auch über deren käuflichen Wert. Das anschließende Publikumsgespräch lädt zum Austausch dieser besonderen Beziehung ein.

1 Foto © Verena Eide. l»Ich wusste nicht, wie groß die Leere in mir war, bis du gekommen bist und sie gefüllt hast.«2 Jens Heuwinkel, Freier Regisseur, Mitglied der künstlerischen Leitung des 24h Theaters Berlin
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Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit – Das Stück erzählt von einer ganz besonderen Beziehung zwischen einer Mutter und einer Tochter. Nach der Vorstellung findet ein Nachgespräch mit den Schauspielerinnen Wera Herzberg, Inka Löwendorf und Regisseurin Réka Kincses statt. Dies ist nicht nur eine Einladung dem künstlerischen Team Fragen zum Produktionsprozess zu stellen, sondern es kann und soll auch um einen Austausch und Reflexionen gehen, wie diese spezielle Beziehung die wir alle – ob durch An- oder Abwesenheit, Enttäuschungen, Konflikten, Erfüllung, Unterstützung, Zuneigung oder Distanz geprägt – erlebt haben oder erleben.

Die Tickets (18,50 € € normal, 13,00 €  € ermäßigt) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an der Gesprächsrunde können Sie auch direkt über Theaterscoutings Berlin reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de

Ablauf:
 

19:30 Vorstellung

Im Anschluss: Gesprächsrunde

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

Mutter-Tochter-Special:

Zum gegebenen Anlass bietet der Heimathafen allen Töchtern und Müttern ein gemeinsames Ticket zum Preis von 13,00 Euro pro Person an

Die Karten funktionieren allerdings nur in der Mutter-Tochter-Kombination (gilt natürlich auch für mehrere Töchter) – Also, nehmt eure Mutter an die Hand, ladet sie ein – am 8.5. ist Muttertag – und besucht gemeinsam MADRE® (Väter und Söhne sind hier mitgemeint).

Karten-Telefon: 030/ 56 82 13 33
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: karten(at)heimathafen-neukoelln.de

wann: Fr. 13.05. 19:30

wo: Heimathafen Neukölln
Karl-Marx-Straße 141, Neukölln, 12043 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

Heimathafen Neukölln

Wir begreifen Neukölln als Untersuchungsraum, Schauplatz und Bühne, die wir mit unterschiedlichsten Formaten bespielen. Abseits der großen Häuser der Stadt spiegelt der Heimathafen die ihn umgebende Realität – als Reaktion auf die sich ständig verändernde Vielfalt aus Farben, Stilen, Genres, Milieus und Kulturen. Unseren Anspruch als Kulturraum für alle erfüllen wir durch Formatvielfalt und Publikumsnähe. Eingebettet in die Kulturmeile Karl-Marx-Straße, umgeben von Oper, Kino und Galerien, finden Einheimische und Gäste ein Stück kulturelle Heimat, in der vieles möglich wird und neu zusammenfindet. Eine Vielfalt an Sparten. Alle sind dabei. Wir wollen die Stimmung einfangen, Kontroversen aufgreifen, Geschichten erzählen und im besten Sinn ein Ort der Unterhaltung sein.

https://heimathafen-neukoelln.de

Über das Stück

MADRE

Regisseurin Réka Kincses schöpft in ihrer Inszenierung von MADRE® – einem Stück der mallorquinischen Dramatikerin Marta Barceló – die Möglichkeiten eines Familienkonzepts aus und zeigt die Bedeutung von »Mutter sein« auf ganz neue Weise: Einer erfolgreichen jungen Frau fehlt nichts außer einer Mutter. Sie findet eine per Zeitungsanzeige, die ihre Rente aufbessern will. Beide legen ihre neue Beziehung in einem Vertrag fest. Madre zeigt dabei nicht nur die absurden Auswirkungen kapitalistischer Logik, sondern auch die Sehnsucht und das Gefühl von »Gebraucht Werden« zweier Frauen.  

Über die Mitwirkenden

Réka Kincses, Wera Herzberg, Inka Löwendorf

Die Schulzeit der Regisseurin Réka Kincses in Rumänien zu Ceausescus Zeiten war so uninspirierend, dass sie in den Park ging und den ganzen Tag Bücher las. Daraufhin flog sie vom Gymnasium. Später studierte sie Literatur in Cluj und in Budapest. Von hier ging sie freiwillig. Danach reiste sie mit einem Zirkus durch Europa und tingelte durch ein paar asiatische Länder. Im Anschluss daran studierte sie Filmregie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seitdem schreibt und inszeniert sie Filme und Theaterstücke in Rumänien, Budapest und Berlin. 

Mit: Wera Herzberg und Inka Löwendorf

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