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- Tanz + Publikumsgespräch
- Solo
- Butoh
- Tanztheater
- Selbsterkenntnis
- Sa., 28.02.2026, 20:00
Publikumsgespräch zu 'noli me tangere'
Die von Butoh und Tanztheater inspirierte Solo-Tanzperformance zeigt Liebe und Verletzungen als Teil des menschlichen Lebens und erkundet Wege zwischen Selbsterkenntnis und Selbstbehauptung. Mit anschließendem Publikumsgespräch.
- 1Foto ©Irina Kowalik.
Der Titel 'noli me tangere' ist Latein und bedeutet wörtlich: „Fass mich nicht an.“ Historisch stammt der Ausdruck aus der biblischen Szene, in der Maria Magdalena Jesus nach der Auferstehung begegnet. In vielen Kontexten wird er metaphorisch verwendet, um zu sagen: „Berühre mich nicht“ (physisch wie psychisch) oder in manchen Fällen: „Lass mich in Ruhe“ oder metaphorisch „Tu mir nichts an!“, engl. „Don’t touch me!“. Im Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung können die Themen der Performance vertieft werden.
Tickets: 12 – 18€ (zzgl. VVK)
Dauer: 60 min.
Barrierefreiheit: Die Bühne ist über ein Treppe erreichbar und nicht barrierefrei. Es gibt keinen Aufzug. Es werden Bühnennebel und Stroboskop-Licht eingesetzt.
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: karten(at)brotfabrik-berlin.de
- Sa., 28.02.2026, 20:00
Über den Veranstaltungsort
Brotfabrik Bühne
Die Brotfabrik Bühne in Berlin-Weißensee ist eine lebendige Off-Theater-Spielstätte für zeitgenössische darstellende Kunst. Hier treffen junge Gruppen, experimentierfreudige Ensembles und etablierte Künstler*innen auf ein neugieriges Publikum - offen, direkt und nahbar. Mit rund 300 Aufführungen im Jahr bietet die Brotfabrik Bühne einen vielfältigen Spielplan, der die ganze Bandbreite der Freien Szene abbildet: Schauspiel, Performance, Tanz- und Musiktheater, Improvisation sowie Figuren- und Objekttheater. Der Fokus liegt auf neuen Arbeitsweisen, künstlerischem Wagnis und dem Austausch zwischen Bühne und Zuschauer*innenraum. Neben bekannten Theatermacher*innen präsentieren regelmäßig junge Künstler*innen ihre aktuellen Produktionen. Auch Theater für Kinder nimmt einen festen Platz im Programm ein. Als Teil des freien Kulturzentrums Brotfabrik ist die Bühne eine feste Größe im Berliner Norden - ein Ort für Entdeckungen, Experimente und die künstlerische Auseinandersetzung mit den drängenden Themen unserer Zeit.
https://www.brotfabrik-berlin.de
Über das Stück
noli me tangere
Die Solo-Tanzperformance 'noli me tangere' erzählt von Liebe und Verletzungen im menschlichen Leben. In diesem Stück werden Wege zwischen Selbsterkenntnis, Weltentdeckung, Geborgenheit, Freiheit, Verletzungen und Enttäuschungen erkundet bis zum resignativen Rückzug, der zur Selbstbehauptung führen kann. Bewegung, Atem und Blick werden zu einer Körpersprache, die zugleich die universelle Kraft der Liebe als heilend und zerstörerisch darstellt. Die Inszenierung ist eine assoziative Szenenfolge, in der auch Videoprojektionen als eigenständiger Teil gezeigt werden.
Über die Mitwirkenden
Irina Kowallik
Irina Kowallik - geboren in Berlin - Ausbildung am Pantomimentheater Berlin - Theaterpädagogin – Theater- und Kulturwissenschaftlerin - seit 1990 freie Arbeit als Regisseurin und Schauspielerin. Aus der langjährigen Erfahrung und Auseinandersetzung mit Tanztheater und Butoh-Tanz hat Irina Kowallik ihren Stil der Darstellung erarbeitet. Neben Performances und Gruppeninszenierungen produzierte sie vier Soloproduktionen: 2003 und 2004 Kein Zurück und Noctiluca, 2015 Ophelia-Triptychon, 2023 Jenseits der Ruhe.
www.mimedance.de
Frank Kowallik (Multimediamix): geboren in Berlin – Fotograf, Dozent und Medienpädagoge, kreativer Geist mit künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten mit entsprechend anspruchsvollen Ausführungen
Henry Kotterba (Co-Regie): geboren in Berlin - seit 1976 Schauspielerfahrung in der freien Theaterszene - 1987-1993 Studium Kultur- und Theaterwissenschaft - 1992-1994 Spiel- und Theaterpädagogik - 1997-2001 Sozialpädagogik - seit 1989 Spielleiter im Jugend- und Schultheater– 2006-2013 Mitwirkung an Berliner Bühnen (Maxim-Gorki-Theater und Deutsches Theater) - Regie in freien Theaterprojekten – seit 2010 Schauspieler, Sänger und Co-Regisseur bei der h2b theaterbox