Tanzvorstellung + Publikumsgespräch Berliner-Premiere

Mi. 07.07. 20:00->ACUD Theater, Mitte

Publikumsgespräch zu 'Performing Maleness: Uncoding Me'

Performing Maleness: Uncoding Me möchte sich mit einer Aufschlüsselung von Stereotypen des männlichen und weiblichen in unserer Gesellschaft beschäftigen, diese performativ beschreiben und den sozialen Strukturen inhärenten toxische Männlichkeit aufdecken. Es hinterfragt zudem Existenz- und Zugehörigkeitsweisen in Bezug auf Geschlecht und Nationalität.

1 Foto ©: Ian Whalen2 Kerstin Reichelt, Regisseurin und Produktionsdramaturgin
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In dieser Arbeit möchte der Choreograph und Tänzer Charles Washington seine eigene Ich-Werdung, seine Normen und Werte hinterfragen, die ihn, als Protagonisten dieses Stücks, zu dem gemacht haben, was er heute ist. Ein weißer heterosexueller Mann, der in Schottland geboren wurde und in Dresden lebt. Wie bestimmt die ethnische, soziale und kulturelle Herkunft, wer wir sind und wie das Individuum sich selbst sieht? Was bin ich noch außer dem, was auf meinem Pass steht? Das Publikumsgespräch im Anschluss bietet einen Rahmen des Austauschs und Resonsnzraum für Fragen einer anderen Form der männlichen Selbstdarstellung und wie dies unserer Gesellschaft helfen kann, eine diffuse Angst vor dem weiblich sein zu verringern. Dieses Stück möchte sich explizit politisch positionieren und für eine Gewalt reduziertere, feministischere Gesellschaft eintreten.

Die Tickets (15€ / 10€ ermäßigt) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an der Gesprächsrunde können Sie auch direkt über Theaterscoutings Berlin reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.

Ablauf:
 20:00 Vorstellung

Im Anschluss: Gesprächsrunde

Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

Mehr Infos unter:
https://www.acud-theater.de/programm/5087-performing-maleness-uncoding-me.html

Für den Einlass zur Veranstaltung ist einen Nachweis über einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder Genesung nötig. Maske und 1,5 Meter Abstand Regelungen sind auch im Juli aktuell. Die Anzahl an Zuschauer:innen ist begrenzt. Wir empfehlen daher eine zeitnahe Ticketreservierung.

Karten-Telefon: 030/ 44 35 94 97
Karten-Online: Karten online bestellen
Karten per E-Mail: theater(at)acud.de

wann: Mi. 07.07. 20:00

wo: ACUD Theater
Veteranenstr.21, Mitte, 10119 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort

ACUD Theater

Das ACUD Theater in Berlin-Mitte ist seit 1990 ein Ort für junges, innovatives und vielfältiges Theater, das den Brückenschlag zwischen Schauspiel, Tanz, Performing Art, Clownerie und Figurentheater erprobt. Es unterstützt als freie Bühne national und international die Theaterarbeit junger Gruppen und Solokünstler*innen. Das ACUD Theater organisiert Festivals, initiiert multikulturelle Begegnungen zu politischen Themen und ermöglicht experimentelle Gratwanderungen. Auf der Bühne mit 70 Plätzen finden jährlich ca. 120 Vorstellungen satt, davon zu 90% Neuinszenierungen, Erstaufführungen oder Uraufführungen. Es gibt außerdem Autorenlesungen in Originalsprache und politische Diskussionsforen, Workshops und Theatersport Veranstaltungen.

www.acud-theater.de  

Über das Stück

Performing Maleness: Uncoding Me

Performing Maleness: Uncoding Me möchte sich mit einer Aufschlüsselung von Stereotypen des männlichen und weiblichen in unserer Gesellschaft beschäftigen, diese performativ beschreiben und den sozialen Strukturen inhärenten toxische Männlichkeit aufdecken. Es hinterfragt zudem Existenz- und Zugehörigkeitsweisen in Bezug auf Geschlecht und Nationalität. Welche Rolle das gesamtgesellschaftliche Verständnis in der “Ich”-Werdung eines Individuums einnimmt, um schlussendlich eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Identität zu ermöglichen. In dieser Arbeit möchte Charles Washington seine eigene Ich-Werdung, seine Normen und Werte hinterfragen, die ihn, als Protagonisten dieses Stücks, zu dem gemacht haben, was er heute ist. Ein weißer heterosexueller Mann, der in Schottland geboren wurde und in Dresden lebt. Wie bestimmt die ethnische, soziale und kulturelle Herkunft, wer wir sind und wie das Individuum sich selbst sieht? Was bin ich noch außer dem, was auf meinem Pass steht? In diesem Stück wird der Choreograph und Tänzer Charles Washington erkunden, wie diese Auseinandersetzung eine andere Form der männlichen Selbstdarstellung ermöglicht und wie dies unserer Gesellschaft helfen kann, eine diffuse Angst vor dem weiblich sein zu verringern. Dieses Stück möchte sich explizit politisch positionieren und für eine Gewalt reduziertere, feministischere Gesellschaft eintreten.

Über den Choreoghraphen

Charles A. Washington

Nach seinem Abschluss an der Rambert School in London arbeitete Charles A. Washington national und international mit renommierten Choreograph:innen wie Ross Mckim, Fleur Darkin, Will Tucket, Lucy Burge, Cesc Gelabert, Jan Pauch, Yossi Berg & Oded Graf, Katrin Hall, Roy Assaf, Darren Ellis und anderen. Charles gründete seine Company "Pinkmetalpetal Productions" im Jahr 2012. Zu seinen Arbeiten gehören 'Kahullamari' in residence NUN art Barcelona, 'Spirit of the Salmon' und 'The Pursuit of the Stag' im Auftrag von Pitlochry tartan, 'Witch way Macbeth?' und 'Content' Staatstheater Braunschweig, 'The Spirit Bird' produziert vom LOT-Theater, 'finding now' koproduziert vom LOT-Theater und gefördert von der Stadt Braunschweig und ME, das in der HfBK incorporation mit der Palucca Schule und der HfBK aufgeführt wurde. Seine neueste Arbeit wird seine Recherche zum Stück Macbeth wieder aufgreifen.   

https://www.pinkmetalpetalproductions.com/info

Choreographie, Tanz: Charles A. Washington
Kostüm, Scenography: Wiete Sommer
Musik: Charles A. Washington
Produktion, Management: Kerstin Möller
Lichtdesign: Geowan (Johann) Ju

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